Kategoriearchive: Politik und Gremien

Erreichbarkeit der Ortsbeiräte der Gemeinde Eschenburg

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Die Ortsbeiräte sind ab sofort wie folgt per E-Mail erreichbar:

Ortsbeirat Eibelshausen:

ob-eibelshausen@eschenburg.de

Ortsbeirat Wissenbach:

ob-wissenbach@eschenburg.de

Ortsbeirat Hirzenhain:

ob-hirzenhain@eschenburg.de

Ortsbeirat Simmersbach:

ob-simmersbach@eschenburg.de

Ortsbeirat Roth:

ob-roth@eschenburg.de

Ortsbeirat Eiershausen:

Der Ortsbeirat Eiershausen hat auf eine einheitliche E-Mail-Adresse verzichtet.

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden (25.06.2026)

Aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden wird berichtet:

Produkt
002 Gesundheitszentrum: Für den mit 500.000 € bezifferten Umbau am Marktplatz 2 erkennt die Förderstelle beim Kreis auf unseren Antrag vom 26.01.2026 mehr Kosten an, verlängert aber das Verfahren. Direkt nach Bescheid können die Ausschreibungen beginnen. Bei der Personalsuche sind Weiterbildungsassistenzen und eine Facharztprüfung in Sicht. Ein Image-Video der Bergland Medizin wirbt unter www.berglandmedizin.de/jobs für den Praxis-Standort Dietzhölztal + Eschenburg.
002 Benefiz-Konzert für „Stiftung für Eschenburg“: Für den 21. November planen die Eheleute Heinzel wieder ein Benefiz-Konzert für die „Stiftung für Eschenburg“. Um 18 Uhr soll es in der Aula der Holderbergschule losgehen.
002 Chemiepreis verliehen: Familie Heinzel sponsert über die „Stiftung für Eschenburg“ den Chemiepreis der Holderbergschule. In diesem Jahr sind Timofii Husiev (Klasse 10R2) und Marlon Krause (Klasse 10G1) als die besten dieses Faches bei der Verabschiedung ausgezeichnet worden.
101 Neue Schiedsperson gesucht: Der derzeitige Schiedsmann hat sein Amt niederlegt. Stellvertreter Christian Hoof ist erreichbar über die E-Mail-Adresse sp-eschenburg@t-online.de (Sprechstunden nach Vereinbarung, Büro im Dienstleistungszentrum Simmersbacher Str. 17). Das Schiedsamt ist ehrenamtlich neu zu besetzen (Amtszeit 5 Jahre). Die Ausschreibung läuft bis 07.08.2026, Informationen im Rathaus bei Rainer Deutsch.
120 „Dankeschön!“: Zum ersten Mal seit zehn Jahren haben wir zur Sportlerehrung und Verleihung des Ehrenamtspreises einen „Dankeschön!“-Abend veranstalten können. Der Rahmen dafür bot die Feier 30 Jahre SG Eschenburg und das Elfmeter-Turnier im Holderbergstadion.

Die Sportlerehrung (Urkunde unter www.eschenburg.de/sportlerehrung) bekamen: Beim Fußball die D-Jugend JFV Eschenburg (Kreismeister D-Junioren, Aufstieg in die Gruppenliga), beim Handball die Mannschaften Weibliche und Männliche Jugend C sowie Weibliche Jugend A (jeweils Aufstieg in die Bezirksoberliga) sowie einzeln Claudia Göbel (Hessenmeisterin Halbmarathon und Marathon W50), Cornelia Wagner (1. Platz European Masters über 1500m; 3000m sowie 800m), Martin Herbold (Deutscher Meister 800m M35; 7. Platz Weltmeisterschaften Cross-Mannschaft), Stefan Thum (Hessischer Meister M40 800 – 2020; 3. Platz Deutsche Meisterschaften M40 1500m 2024), Robert Drobny (Hessischer Bergmeister M50 – 2023 Hessischer Meister M45 800m – 2017), Jürgen Dönges (Hessischer Meister M45 400m & 800m; 2. Platz Deutsche Meisterschaften Langstaffel 4x400m – 2025), Hans-Jürgen Westbrock (Hessischer Meister M65 1500m), Tobias Schulz (Europameister Cross-Team M35 – 2024), Jule Weg (1. Platz Int. Nachwuchsschwimmfest Kettwig – 50m Brust; 4. Platz Hessische Meisterschaften 100m Brust), Armin Schneider (Hessenmeister Standardpistole 537 Ringe – 2024) und Luca Eckhardt (Deutscher Jugendmeister U18 E-Darts – 2023).

Den Ehrenamtspreis mit Urkunde und Füller erhielten Roswitha Späth (seit 1994 Schriftführerin der Landfrauen Eibelshausen), Rosemarie Reeh (12 Jahre Vorsitzende der Landfrauen Eibelshausen, zahlreiche Veranstaltungen), Hans-Jürgen Reeh (seit 1997 Vorsitzender des VDK Eibelshausen), Dr. Paul Cyris (seit 2006 2. Vorsitzender, seit 2012 1. Vorsitzender TSV Hirzenhain), Winfried Krüger (30 Jahre Schriftführer des Vereins Regionalmuseum Eschenburg), Irene Krüger (25 Jahre 1. Vorsitzende des Regionalmuseums Eschenburg), Maurice Maier (langjähriger Jugendtrainer im SSV Wissenbach), Christopher Müller (seit 2010 Jugendtrainer im SSV Wissenbach, diverse Erfolge mit unterschiedlichen Mannschaften), Bärbel Müller („Mutter der Wissenbacher SSV-Familie“), Otto Wagner (63-jährige Mitgliedschaft im Hessischen Schützenverband + 65 Jahre verdienstvolles Wirken im Chorgesang) und Margit Jacobi (seit über 30 Jahren Rückenschule – besonderes Engagement für die nachhaltige Gesundheit).

123 Kita Neue Mitte: Die Kita „Neue Mitte“ mit vier Gruppen und 74 Plätzen wird gebraucht. Das hat die mit dem Kreis abgestimmte Bedarfsplanung ergeben. Auf der Grundlage der Bedarfsplanung wird nach der Sommerpause der Kultur- und Sozialausschuss mit der weiteren Konzeption befasst. Auf der Baustelle geht es voran, seitdem die Gemeinde endlich Schlüsselgewalt hat. Wie im Bauausschuss berichtet, werden Mängel und Schäden behoben, bis das Gebäude bis Ende Juli dicht ist. Bei der Fertigstellung der begonnenen Gewerke helfen Dachdecker Thilo Reh, Holzbau Ax und H+R Fensterbau.

Für die Fertigstellung des gesamten Gebäudes soll bis Ende August ein Generalunternehmer per Ausschreibung gefunden werden, der – anders als der Investor – nach den Vorgaben des Auftraggebers arbeitet. Bis auf die Ausstattung und Außengelände wird alles nach einer so genannten Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben und beauftragt. Ziel ist es, die Kita bis zum 31.07.2027 fertigzustellen.

Weil der zweite Bauabschnitt mit einer Tagespflege nicht kommt und sich eine andere Nutzung auf dem nun ungeteilten Grundstück nicht anbietet, hat das Bauamt in den Ausschüssen weitere Überlegungen vorgestellt. Wärmeversorgung, Strom und Glasfaser kommen vom Rathaus. Der Wärmeverbund mit Rathaus, Bürgerhaus und Kita wird durch Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe, Photovoltaik und Batteriespeicher geschaffen. Ohne zweiten Bauabschnitt kann der Rest des ungeteilten Grundstücks entweder zur weiteren Bebauung an einen Investor veräußert werden oder selbst genutzt werden und ergibt Platz für Spielflächen, Versorgungsleitungen, mehr Parkplätze und die vorgeschriebene Fluchttreppe, die nun alleine der Kita zuzuordnen ist. Auch wenn die Südseite mit Fenstern und Dämmung nachzurüsten ist, ist diese Lösung rd. 150.000 € günstiger als der Kauf und Abriss des Nachbarhauses

126 Konzert der Brass Band Hessen am 01.08.2026: Die Brass Band Hessen vereint viele Instrumentalisten aus ganz Hessen. Das Auswahl-Ensemble will zusammen mit dem KKED ein Gastspiel ab 18 Uhr in der Mehrzweckhalle gestalten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
126 „Bunter Abend“ am 25.09.2026: Bei freiem Eintritt heißt es ab 18 Uhr „Bühne frei“ in der Mehrzweckhalle. Der Kulturkreis möchte Unterhaltungs-Talente und musikalische Künstler aus Eschenburg und Dietzhölztal präsentieren. Interessenten können sich unter info@kked.de melden.
130 Jahresabschluss 2025: Der Gemeindevorstand hat am 08.06.2025 den Jahresabschluss 2025 festgestellt mit einer Bilanzsumme von 57.922.213,24 € und einem Jahresfehlbedarf von 193.855,44 €. Der Bestand an Zahlungsmitteln beträgt 2.643.866,07 €. Die Veränderungen gegenüber dem Plan sind im Haupt- und Finanzausschuss ausführlich erläutert worden.
130 Prüfung für Jahresabschlüsse: Der Kreis beginnt die Prüfung der Jahresabschlüsse 2020 bis 2023.
213 Wohnsitz online anmelden: Ganz einfach online kann man den Wohnsitz in Eschenburg anmelden über https://wohnsitzanmeldung.gov.de – diese digitale Wohnsitzanmeldung steht auf unserem Online-Portal ganz oben. Einfach zu finden über www.eschenburg.de/online – gibt es jetzt schon 16 Vorgänge (aus den Bereichen Einwohnermeldeamt, Personalausweis, Reisepässe, Hund, Lastschriftmandat), die digitalisiert sind.
220 Standesamt: Sechs Vorgänge aus dem Bereich Standesamt stehen in den nächsten Tagen auf der Homepage zur Verfügung, z. B. die Bestellung von Urkunden. Dies ist aber nur möglich, wenn das Standesamt Eschenburg auch für die Beurkundung zuständig war.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  • In der Habachstraße läuft seit 1. Juni auf etwa 300 m die Kanalerneuerung (von DN 300 auf DN 400), wofür die Fa. Lauber (Dillenburg) beauftragt worden ist. Die Fertigstellung ist für Mitte August geplant.
  • In der Kita „Pusteblume“ erneuert die Schreinerei Jochen Bach Fenster in der Küche (13.07.-17.07.2026), derweil die Fa. Donath der Außenfassade einen neuen Anstrich verpasst (13.07.2026 – 31.07.2026).

Hirzenhain:

  • In der Kita „Arche Noah“ im Dorf laufen Arbeiten für Brandschutzwände (Fa. Jürgen Saalbach 01.06.2026 – 12.06.2026), Brandschutztüren (Schreinerei Jochen Bach 15.06.2026 – 19.06.2026), Fenster Süd- und Westseite (Schreinerei Jochen Bach 20.07.2026 – 24.07.2026), Abhangdecke Flur, Waschraum, Bürotrakt, Windfang (Fa. Donath, Eibelshausen 20.07.2026 – 07.08.2026), Bodenbelag Bürotrakt (Fa. Gietzelt, Herborn 20.07.2026 – 07.08.2026).

 

  • Zukunft für den Schlepplift: Um für den weiteren Betrieb des Lifts eine Genehmigung zu bekommen, muss in Elektrik- und Sicherheitstechnik investiert werden. Rund 20.000 Euro sind notwendig, die Technik auf den aktuellen Stand zu bringen und den Lift nutzen zu können – im Winter und möglichst auch im Sommer. Weil der Skiclub nur Betreiber, aber die Gemeinde Eigentümer ist, starten beide eine Spendenaktion „Zukunft für den Schlepplift“. Die „Stiftung für Eschenburg“ (eschenburg.de/stiftung) kann Spenden sammeln und Quittungen ausstellen.

Wissenbach:

  • Für die Erweiterung der Grundschule hat der Kreis die Entwurfsplanung im Bauausschuss vorgestellt, wie sie ab 2028 umgesetzt werden könnte. Auf dem 3.025 m2 großen Grundstück der Gemeinde (Flur 3 Flurstück 195) werden 1.325 m² für die Erweiterung der Schule benötigt. Die Pachtfläche zur Erschließung wird von 677 m² auf 395 m² reduziert. Für einen neuen Spielplatz/Bolzplatz bleibt eine Fläche von ca. 645 m². Zudem wird nach den Plänen der Schulhof außerhalb der Schulzeiten als Spielplatz nutzbar. Der Gemeindevorstand hat die Verwaltung beauftragt, mit dem Kreis eine genaue Vereinbarung zu verhandeln, über die nach der Sommerpause unsere Gremien beraten und beschließen können.
  • Die ehemalige Trafostation in der Bombergstraße, die früher vom Nabu als Vereinsheim genutzt wurde, kann verkauft werden. Der Ortsbeirat hat keine Einwände und begrüßt die weitere Verwendung im Sinne des Naturschutzes.
  • Nach mehreren Terminverschiebungen findet nun am 27. Juli 2026 beim Verwaltungsgericht Gießen ein Erörterungstermin statt zu der Klage der Oranienstadt Dillenburg gegen die Entscheidung des Landes Hessen, auch weiterhin an der bekannten Stelle einen Lebensmittelmarkt in dieser Größe zuzulassen. Aufgrund der ständigen Terminverschiebung und Hinauszögern einer Entscheidung wird Edeka nun parallel einen Bauantrag mit den bislang zulässigen Verkaufsflächen stellen, mit einer zusätzlichen L-Fläche, die dann nach einer positiven Gerichtsentscheidung als weitere zusätzliche Verkaufsfläche genutzt werden kann.
  • Auf etwa 25 m in der Straße „Am Berg“ erneuert die Firma Grimm (Herborn) den Kanal (DN 250) bis Anfang Juli.
  • Auf dem „Endspurt“ ist die Fa. Grimm beim Wasserleitungsbau (DN 100) auf rund 570 m „Beim Born“ zur Ringbildung am Gewerbegebiet.
  • Bei der Planung der Ortsumgehung B 253 Dillenburg-Frohnhausen / Eschenburg-Wissenbach wird das Büro Bernard Technologies GmbH (München) beauftragt mit der Schalltechnischen Untersuchung. Neun Büros hatten ihre Dienste angeboten. Nach Sichtung und Bewertung der neun Teilnahmeanträge durch die drei Kommunen und Hessen Mobil wurden vier Fachbüros zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Unter Berücksichtigung aller Zuschlags- und Bewertungskriterien (wirtschaftliche, finanzielle, technische und berufliche Leistungsfähigkeit, auftragsbezogene Qualifikation der Projektmitarbeiter, Preis) war das Angebot der Bernard Technologies GmbH (19.623,40 € brutto) das günstigste.

Simmersbach:

  • Zum Bau des Feuerwehrgerätehauses in Simmersbach beginnt die beauftragte Firma Gerhardt & Weigel (Haiger-Weidelbach) Ende Juli mit den Erd- und Rohbauarbeiten. Gerüstbauer, Zimmerer und Dachdecker werden nun beauftragt, damit unser Rohbau in der Oberen Lenzstraße rechtzeitig winterfest ist.
  • Anfang Juli wird mit den erforderlichen Tief- und Leitungsbauarbeiten für den Austausch des Abwassersammlers in einem Teilbereich der Straße „Mittelfeld“ begonnen. Auf ca. 165 m ist der Kanal (DN 300) zu erneuern. Folgender Bereich ist hiervon betroffen: Einmündung Feldstraße bis Abzweig Staffelböllstraße. Für die Bauarbeiten ist ein Zeitraum von ca. 10 Wochen. In der zweiten Septemberhälfte geht es an etwa 50 m Kanalerneuerung (DN 300) am Untertor, was auch von der Fa. Grimm erledigt wird
  • Der „Ganztag“ fordert weit mehr Platz – deshalb wird der Kreis das Grundstück neben der Grundschule für eine Erweiterung benötigen. Die genaue Gestaltung mit Dorfplatz und Lehrerparkplätzen ist noch zu klären, ehe ein Verkauf in den Gremien der Gemeinde entschieden werden kann. 

Eiershausen:

  • In der Kita „Panama“ erneuert die Fa. Dorndorf vom Roth die Warmwasserbereitung (13.07.2026 – 24.07.2026), bevor das Team vom Wohncentrum Wissenbach eine neue Küche einbaut (27.07.2026 – 31.07.2026).
  • Im DGH hat die Schreinerei Bach (Eibelshausen) neue Innentüren eingebaut. In der Friedhofshalle sind Innentüren und ein Fenster von der Firma Bach erneuert worden.
  • Vom 29.06. bis 24.07.2026 bringt die Fa. HR Fensterbau (Steffenberg) Außenjalousien am Dorfgemeinschaftshaus an.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Gemeinsamer Förderantrag für Kläranlagen-Neubau geändert: Der nach langer Abstimmung mit den Behörden am 29.11.2025 abgegebene Förderantrag wird in einem Punkt geändert. Der Interims-Dekanter wurde herausgenommen und die Kostenberechnung um diese Position reduziert. Die Gesamtsumme sinkt von 47,58 Mio. € auf 46,94 Mio. €. Weil die neue Kläranlage auf dem Gelände der jetzigen Klärschlammvererdungsanlage gebaut wird, müssen die drei Beete zurückgebaut und als Baugrund hergerichtet werden. Die Entwässerung des Klärschlamms muss in der Bauzeit auf anderem Wege weiterlaufen. Weil der Dekanter für die Zwischenzeit auch als förderfähig galt, darf er nicht bestellt werden, bevor ein Förderbescheid des Landes vorliegt. Auch einen „vorgezogenen Maßnahmenbeginn“ wollte das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat nicht bewilligen, solange es intern die Finanzierung der Förderung nicht klären kann. Damit die Planung weitergeht und keine Verzögerungen das Projekt verteuern, plant der Abwasserverband weiter, braucht aber vor den weiteren Beratungen einen Bescheid aus Wiesbaden.
  • Überschuss im Jahr 2005: Der Verbandsvorstand hat den Jahresabschluss 2025 mit einer Bilanzsumme von 203.804,52 € und einem Überschuss im Jahresergebnis von 372.322,29 € festgestellt.
  • Rückzahlungs-Regelung zu Überschüssen bei Jahresabschlüssen: „Ergibt sich aus dem Jahresabschluss eine Überzahlung der Verbandsumlage, ist diese Überzahlung an die Mitgliedsgemeinden zu erstatten.“ Diese Regelung aus der Satzung des Zweckverbands (§ 17 Absatz 5) ist das Vorbild. Nach Rücksprache mit der Kommunalaufsicht kann diese Rückzahlungs-Regelung bei Überschüssen in den Jahresabschlüssen als Absatz 3 in § 29 der Abwasserverbandssatzung eingefügt werden.
  • Kanalsanierung im Verbandsgebiet: Sanierungsarbeiten am Kanalnetz führt aktuell die Firma Rainer Kiel Kanalsanierung GmbH im Auftrag des Abwasserverbands „Obere Dietzhölze“ aus. Im Zeitraum 01.06.-18.09.2026 sind von der grabenlosen Sanierung folgende Straßen betroffen:
    • Rittershausen: Bachstraße, Am Kromberg.
    • Ewersbach: Mühlrain, Hauptstraße.
    • Mandeln: Laaspher Straße + Sporthalle + Hammerweiher.
    • Steinbrücken: Dillenburger Straße.
    • Eibelshausen: Friedrichstraße, Marktstraße, Eiershäuser Straße
    • Eiershausen (Kr. Eiershäuser Str. + Heuwiese + Schwarzbachstraße).
    • Die Bauarbeiten werden auf der Internetseite des Verbands (www.abwasserverband-online.de) als Anliegerinformationen auf der Startseite gezeigt.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Bessere Bewerbung in der zweiten Runde um SKS-Bundesprogramm: Wie beschlossen, bewerben wir uns auch für die zweite Runde beim Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. In der zweiten Runde werden 250 Mio. € nur unter Schwimmbädern verteilt. Die Projektskizze für „Panoramablick“ wurde neu eingereicht, nachdem Planer-Anfragen für Stromspeicher und sogar für ein Rechenzentrum das interkommunale Industrie-Potenzialgebiet zwischen Holderberg und Bundesstraße in den Blick gerückt haben. Auch wenn das noch Zukunft ist – für Abwärme aus Gewerbe in der Nähe wäre das Freizeitbad ein Abnehmer. Die weitere Planung seit der ersten Runde im Januar sieht auch die Energie-Effizienz unserer Sanierung stärker: Das Freizeitbad „Panoramablick“ erreicht nicht nur den Mindest-Effizienzgebäudestandard EG-85 nach der Sanierung, sondern kommt sogar auf Effizienzgebäude-Stufe 70.
  • Kreis will Schwimmbäder stärker stützen beim Schulschwimmen: Bei der Kostenerstattung fürs Schulschwimmen will der Lahn-Dill-Kreis ab dem Haushaltsjahr deutlich erhöhen – von den bisherigen 10 € auf 24 €. Freilich wird das von den Kommunen über die Schulumlage getragen und ist mit der Kreisumlage als Gesamtbelastung zu betrachten. Von den 23 Städten und Gemeinden stellt niemand die Solidarität für Schwimmbäder in Frage und unterstützt den Schulterschluss zwischen Kommunen und Kreis.
  • Sommerfest am 26.07.2026 im Freizeitbad „Panoramablick“: Förderverein, Bistro, DLRG und das Team vom Freizeitbad planen ein gemeinsames Fest, wo von 10:30 bis 16 Uhr im und am Schwimmbad allerhand geboten wird.

 

Neue Schiedsperson gesucht

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Der derzeitige Schiedsmann der Gemeinde Eschenburg hat mitgeteilt, dass er sein Amt mit sofortiger Wirkung niederlegt.

Aus diesem Grund muss das Schiedsamt ehrenamtlich neu besetzt werden. Die Amtszeit dauert 5 Jahre.

Interessierte Personen können sich bis spätestens 07.08.2026 bei der
Gemeinde Eschenburg
Herrn Deutsch
Nassauer Straße 11
35713 Eschenburg
bewerben, gerne auch per E-Mail an r.deutsch@eschenburg.de
Näheres regelt das Schiedsamtsgesetz.
Informationen erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung Eschenburg, Herrn Deutsch, Tel. 02774/915-302.

gez. Konrad
Bürgermeister

Bericht an die Gemeindevertretung (28.05.2026)

Zur Sitzung der Gemeindevertretung am 28.05.2026 legt Bürgermeister Götz Konrad folgenden Bericht aus Vorstand, Verbänden und Verwaltung vor:

Produkt
002 Gesundheitszentrum: Am Marktplatz 2 haben die Vorbereitungen für den Umbau begonnen. Für den mit 500.000 € bezifferten Umbau hat das Auswahlgremium des Lahn-Dill-Berglands 231.339,33 € Zuschuss aus dem Programm „Leader“ empfohlen – wir warten nur noch auf den Bewilligungsbescheid, den der Lahn-Dill-Kreis ausstellt. Nachfragen zur Bergland Medizin als Träger des Gesundheitszentrums Eschenburg, der vielfältigen Kooperation mit Dietzhölztal und in der Region gibt derweil unser Gesundheits-ABC im Internet (www.eschenburg.de/gesundheit).
002 Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft: In unserer Lahn-Dill-Energiegenossenschaft eG ist die Gemeinde Eschenburg mit Markus Neitz im Aufsichtsrat vertreten. Mittlerweile ist Benjamin Welsch als Eschenburger sogar im Vorstand. In der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH, an der die Energiegenossenschaft als Basis breiter Bürgerbeteiligung mit 10 % beteiligt ist, hat die Gesellschafterversammlung Benjamin Welsch in den Aufsichtsrat gewählt.  Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft gibt 4 % Rendite auf Windpark Hemmrain (Frohnhausen) und lädt die Mitglieder zur Beteiligung am Windpark Stocksol ein, der mit vier WEA à 5,56 MW in Angelburg geplant wird. Für den Galgenberg steht die Genehmigung an, sobald die Teilflächennutzungsplanung aktualisiert wird. Für Bau und Betrieb der zwei Anlagen des Typs Enercon E160 ist die Bürgerbeteiligung über unsere Energiegenossenschaft geplant. Details dazu werden über eine Bürgerversammlung präsentiert.
002 MundART & Made Attraktion in der Region: Der Mundart-Gottesdienst gefällt heute noch bei Youtube, die MundART & Made hat es sogar in die „Hessenschau“ geschafft – und das Echo bestätigt die Kombination von Frühjahrsmarkt und Festival. Das Land Hessen, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Rittal Foundation unterstützen die Veranstaltung mit zusammen 10.000 € Zuschuss, sodass die nächste Auflage geplant werden kann: Am 9. Mai 2027 ist es wieder soweit. Beginn um 10 Uhr mit einem Gottesdienst.
120 „Dankeschön-Abend“ mit Ehrenamtspreis und Sportlerehrung steigt am 20.06.2026 um 18 Uhr im Sportheim Eibelshausen (zusammen 30 Jahre SG Eschenburg).
123 Kita Neue Mitte: Nachdem der bisherige Bauträgervertrag mit dem Investor durch den neuen Kaufvertrag beendet worden ist, konnte die Gemeinde nun ein ungeteiltes und lastenfreies Grundstück in Besitz nehmen. Nach der Übergabe aller Akten und Schlüssel hat unser Bauamt begonnen, das Gebäude zu sichern und Schäden zu ermitteln mit dem Ziel, ohne weiteren Verzug das Projekt selbst ans Ziel zu bringen. Für den baldigen Weiterbau hat das Regierungspräsidium erlaubt, den Auftrag an einen Generalunternehmer zu geben und nicht jedes einzelne Gewerk einzeln ausschreiben zu müssen. Der Generalunternehmer muss erst durch Ausschreibung und Vergabe gefunden werden, was beim bisherigen Investoren-Modell nicht in den Händen der Gemeinde lag. Zum Weiterbau ist ein Förder-Antrag gestellt worden für 953.745 EUR kfw-Zuschuss. Die Kita wird weiterhin gebraucht, hat die jüngste Steuerungsrunde bestätigt. Das Bauamt der Gemeinde Eschenburg arbeitet jetzt an dem Projekt mit dem Ziel, im Jahr 2027 die Kita eröffnen zu können. Alle weiteren Überlegungen zur „Neuen Mitte“ sollten deshalb auf dieses Ziel ausgerichtet sein.
126 Konzert der Brass Band Hessen am 01.08.2026: Die Brass Band Hessen hat ihren Sitz in Bad Vilbel, vereint aber viele Instrumentalisten aus ganz Hessen. Das Auswahl-Ensemble will zusammen mit dem KKED ein Gastspiel ab 18 Uhr in der Mehrzweckhalle gestalten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
126 „Bunter Abend“ am 25.09.2026: Bei freiem Eintritt heißt es ab 18 Uhr „Bühne frei“ in der Mehrzweckhalle. Der Kulturkreis möchte Unterhaltungs-Talente und musikalische Künstler aus Eschenburg und Dietzhölztal präsentieren. Interessenten können sich unter info@kked.de melden.
130 Prüfung für Jahresabschlüsse: Ab Juli will die Revision des Lahn-Dill-Kreises die Jahresabschlüsse 2020 bis 2023 prüfen.
211 ASP: Ein totes Wildschwein ist am 1. Mai nur fünf Kilometer vor dem Lahn-Dill-Kreis gefunden und positiv auf ASP getestet worden. Zur Abwehr der Afrikanischen Schweinepest hat der Lahn-Dill-Kreis mit einer Allgemeinverfügung vom 22.05.2026 Sperrzonen eingerichtet und Regeln ausgegeben. Die Sperrzone II (infizierte Zone) (PDF) ragt vom Fundort in NRW in den Lahn-Dill-Kreis hinein und verläuft über die Haigerer Stadtteile Allendorf, Steinbach, Fellerdilln, Dillbrecht und Offdilln, Nieder- und Oberroßbach und Weidelbach (nördlich der L3044) bis nach Dietzhölztal, wo Rittershausen und Mandeln vollständig im betroffenen Bereich liegen. Auf Rittershäuser Gemarkung wurde nach dem Forsthaus in der Struth eine zweite Kadaversammelstelle eingerichtet. Restriktionen wie Jagdregulierungen und Duldungspflichten für Suchteams sind festgelegt. Die angrenzende Sperrzone I als „Pufferzone“ (PDF) ragt in Eschenburg hinein. Eine interaktive Karte und weitere Informationen gibt es unter www.lahn-dill-kreis.de/asp im Internet und über das Bürger-Telefon des Veterinäramtes (06441 407-8010).
311 Begründung zur Klage:  Zu der Klage gegen den Straßenbeitragsbescheid zur Sanierung der Rehgartenstraße vom 17.10.2023, die nach zurückgewiesenem Widerspruch am 12.01.2025 eingereicht worden ist, reicht ein Anwaltsschreiben vom 18.05.2026 nun die Begründung beim Verwaltungsgericht nach und das Verfahren kann beginnen.
321 Feldwegeinstandsetzung:  Die anstehenden Instandsetzungsarbeiten für den Feldwegebau (Im Dombach, OT Eibelshausen und Scheidweg, OT Eiershausen) erfüllt die Firma Gerhardt & Weigel. Mit ihrem Angebot in Höhe von 96.223,40 € hatte sie das günstigste Angebot auf die von uns ausgeschriebenen Leistungen. Das teuerste der sechs vorliegenden Angebote lag bei über 255.000 €.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen 

  • Die anstehenden Anstreicher- und Fassadenarbeiten an der Kita Pusteblume wird die Fa. Heimdecor Donath übernehmen, die die Leistungen mit 28.564,46 Euro angeboten hatte. Die Firma mit dem günstigsten Angebot hatte den Auftrag nicht angenommen.
  • Hessen Mobil saniert die K7, bevor die Kreisstraße an die Gemeinde übergeben werden kann. In der ersten Woche wurden innerorts auf der Simmersbacher Straße Mängel der bisherigen Sanierung behoben. Danach wird die K 7 zwischen Ortseingang in Richtung Simmersbach bis zur Einmündung auf die Bundesstraße erneuert.
  • Die 40.000 € Vergleichssumme für den Rechtsstreit um den Ölunfall in der Eiershäuser Straße sind gezahlt. Der Aufwand der Gemeinde Eschenburg mit der 2020 entdeckten Boden-Kontamination aus den 90er Jahren (Gutachten, Sanierung, etc.) summierte sich auf 178.239,11 €. Zudem sind an Anwalts- und Gerichtskosten bei dem fünfeinhalb Jahre dauernden Verfahren über zwei Instanzen für die Gemeinde 38.606 € aufgelaufen.
  • Die Vergleichssumme von 100.000 € für den Kompromiss bei den Container-Kosten deckt die Differenz zwischen Kommune und Kreis zum größten Teil. Bei der Anerkennung unserer Forderungen von rd. 134.000 € Miete für eine der beiden Container-Anlagen gab es unterschiedliche Ansichten, weil hier keine Belegung erfolgte.
  • Die Fa. WHSE aus Haiger wird die anstehenden Sanierungsarbeiten für die Erneuerung der Wärmeversorgung im Rathaus Eibelshausen mit Wärmeverbund zum Bürgerhaus und einer zusätzlichen Anschlussmöglichkeit des Wärmeverbunds zur KITA „Neuen Mitte“ Mitte Juni beginnen.
  • Die Kanalerneuerung in der Habachstraße beginnt Anfang Juni und wird durch die Fa. Heinrich Lauber aus Dillenburg ausgeführt. Dort werden insgesamt 320 m Kanal DN 300 und DN 400 erneuert.

Hirzenhain:

  • Der Endausbau der Bussardstraße steht nach den Sommerferien an und dauert voraussichtlich 15 Wochen. Den Auftrag hat die Firma Grimm (Herborn-Hörbach) bekommen, die mit 356.525 € das günstigste der vier Angebote auf unsere Ausschreibung hin abgegeben hat. Auch wenn die Anlieger ihren Beitrag zum Bau der Straße beim Kauf des Grundstücks bereits bezahlt haben, ist die Anliegerversammlung am 11.06.2026 um 18 Uhr im DGH Hirzenhain interessant über die anstehende Ausführung.
  • Die Kanalerneuerung in der Sammetwiesenstraße in Hirzenhain/Bhf. wird mit den abschließenden Asphaltarbeiten Ende Mai durch die Fa. Grimm aus Hörbach abgeschlossen und fertiggestellt.
  • Die Tiefbauarbeiten von ca. 200 m Wasserleitung zur Ringbildung der Wasserleitung in der Verlängerung der Bussardstraße zur Habichtstraße wurden durch die Fa. Grimm aus Hörbach fertiggestellt.

 

Wissenbach:

  • „Bankenviertel“ wurde der Dorfplatz schon tituliert, weil der alte Ortsbeirat und die Vereine eine Vielzahl von Sitzbänken beschafft haben. Die Bänke sind als Ruhebänke an den Spazierwegen in der Wissenbacher Gemarkung verteilt worden.
  • Pläne für den Erweiterungsbau der Grundschule will der Lahn-Dill-Kreis am 17.06.2026 im Bau- und Umweltausschuss vorstellen. Die Gremien der Gemeinde können dann auch über den Verkauf benötigter Flächen beraten, was letztlich die Gemeindevertretung gemäß Hauptsatzung (PDF) zu beschließen hat.
  • Die Tiefbauarbeiten von ca. 540 m Wasserleitung zur Ringbildung der Wasserleitung in der Verlängerung der Frohnhäuser Straße / Beim Born zur Scheidstraße / Kastanienweg werden derzeit durch die Fa. Grimm aus Hörbach durchgeführt.

Simmersbach:

  • Für den Neubau eines Feuerwehrgerätehaus in Simmersbach hat die Firma Gerhardt & Weigel den Auftrag für das erste „Paket“ mit Erd-, Entwässerungs-, Maurer- und Stahlbetonarbeiten erhalten. In unserer Ausschreibung hatte das Weidelbacher Unternehmen mit rd. 495.000 € das günstige Angebot angegeben. Das teuerste der zehn eingegangenen Angebote lag bei fast 800.000 €. Die Arbeiten sollen Ende Juni mit dem Tiefbau beginnen. Wie unser Bauingenieur Tobias Röseberg im Bauausschuss zu den Ausschreibungen und Vergaben berichtete, sollen Gerüstbauer, Zimmerer und Dachdecker sodann gefunden werden, damit das Gebäude bis zum Winter „dicht“ wird.  

Eiershausen:

  • Bei Grundschule Eiershausen ist die Kommune informiert, aber nicht involviert. Weil der Kreis die Betreuung für den „Pakt für den Nachmittag“ nur in Eibelshausen anbieten wird, hatte die Eschenburgschule geplant, die Kinder gemeinsam in Eibelshausen in zwei Klassen einzuschulen. Nachdem sich in Eiershausen dagegen Widerstand regte, hat das Schulamt seine Entscheidung zurückgenommen. Demnach sollen nun 5 Kinder in Eiershausen und 24 in Eibelshausen eingeschult werden.
  • „Eiershausen wird aktiv“ lautet das Motto für den nächsten Schritt bei unserer Aktion „Austausch auf Augenhöhe“. Im evangelischen Gemeindehaus sind die gesammelten Themen weiter beraten worden, worüber im Internet unter der Adresse -eschenburg.de/austausch weiter berichtet wird. Ortsbeirat und der Dorfverein „Verein(t)“ sind Ansprechpartner.

Roth:

  • Der FC Roth feiert sein 50-jähriges Bestehen vom 12. bis 14. Juni. Los geht es im Festzelt an der Schutzhütte am Freitag (12. Juni) um 16:30 Uhr mit einer Kinder-Disco und ab 19 Uhr mit „DJ Afterworx“. Der Samstag (13. Juni) startet sportlich mit einem E-Jugend-Spiel (13 Uhr). Die Partie zur Party bestreiten ab 14 Uhr die Elf der SG RoSi gegen eine Eschenburg-Auswahl. Nach dem Festkommers, der um 17 Uhr beginnt, spielt die Band „The Broxters“. Am Sonntag (14. Juni) startet in der Häbernstraße um 11:00 Uhr der Festzug durchs Dorf, ehe die „Weifenbacher Musikanten“ anschließend zum Frühschoppen aufspielen.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Gemeinsamer Weg gesucht: Zusammen mit Staatssekretär Michael Ruhl, der zum MundART-Festival in Eschenburg war, soll ein Weg gefunden werden, der auch bei einer „ausgebuchten“ Förderung des Landes das Projekt nicht bremst, sondern Klarheit für eine gemeinsame Vorgehensweise bringt.
  • Information über Bauprogramm und „Verband 4.0“: Am 24.06.2026 werden Interessierte aus den Gremien des Verbandes und der beiden Gemeinden über den Zahlen-Rahmen des Bauprogramms 2027-2031 informiert. Hier wird die Mitteilung aus dem Ministerium mit Spannung erwartet, wie sich das Land Hessen an dem 45-Millionen-Euro-Projekt beteiligt. Die Finanzierung ist danach zu klären, bevor die Gremien beider Gemeinden über Gebühren und Beiträge beraten und beschließen.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Zweite Bewerbungs-Runde um Bundesprogramm: Nach der ersten Runde im Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ gibt es eine zweite Runde nur für Schwimmbäder. Hierbei bleibt die Projektskizze für „Panoramablick“ im Rennen. Unter den 430 ausgewählten Projekten sind 22 Schwimmbäder, davon keines aus Hessen.
  • „Retten wir die Bäder!“ Bei einer bundesweiten Image-Kampagne nehmen wir teil. Auch wenn der Zweckverband am Ende einer langen Reihe an Unterstützern hinten steht, stehen wir hinter der Kampagne, die den Wert und Nutzen von Schwimmbädern betonen soll. Hierbei werden große Plakate und Videowerbung vor allem in Städten gebracht, wo die Entscheider über Förderprogramme und unser Steuergeld leben. Mit diesem Aufruf der Bäderallianz geht es am 28.-29. September zum ersten Hessischen Kongress des Badewesens nach Braunfels, den wir mit der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Bäder (hessenbaeder.de) veranstalten. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein kann zwar nicht kommen, aber er übernimmt die Schirmherrschaft über das Schwimmbad-Spitzentreffen.
  • Werbung im Bad ausgebucht: Die 16 Plätze für Bannerwerbung an der Seite, für die jährlich 500 € Miete gezahlt werden, waren bereits belegt. Nun sind auch die beiden Premium-Plätze an der Glasfront zum Bistro von zwei Partnern (und einem jährlichen Beitrag von je 1.000 €) ausgebucht.
  • 1,02 Millionen Euro werden zurückgezahlt: Seit 2017 sind insgesamt 1,02 Millionen Euro an beide Mitglieds-Kommunen zurückgezahlt worden. Die Rückzahlung der nicht benötigten Umlagen war vor zehn Jahren ein wichtiger Teil der Einigung in einem langjährigen Streit um die Finanzierung des Schwimmbades und ist mittlerweile in der Satzung des Zweckverbands verankert (§ 17 Abs. 5).
  • Hypercharger am Hallenbad: Mainova baut eine Elektroauto-Ladestation am Schwimmbad. Ohne Kosten für den Zweckverband ist ein Vertrag abgeschlossen worden für den Bau und Betrieb einer Elektro-Station mit zwei Ladepunkten mit insgesamt 150 kW Leistung.

Bericht aus Vorstand, Verwaltung an Verbänden (29.04.2024)

In der ersten Sitzung der neu gewählten Gemeindevertretunng am 29.04.2026 berichtet Bürgermeister Götz Konrad aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden.

002 Gesundheitszentrum Eschenburg: Bei der „Interprofessionellen Woche“ des Lahn-Dill-Kreises waren Medizinstudenten aus Gießen auch bei der „Bergland Medizin“ zu Gast und bekamen von beiden Gemeinden eine gemeinsame Entdeckungs-Tour von Automuseum bis Senioren-Wohnprojekt. Von Ausstattung und Abläufen in der ersten Praxis der Bergland Medizin waren die zwei Studentinnen angetan, was die Wichtigkeit für den Umbau am Marktplatz unterstreicht. Mit der Planung von Heizungs- / Lüftungs- / Sanitärinstallation sowie Elektro ist das Ingenieur-Büro Assmann (Haiger) beauftragt worden, das auf unsere Ausschreibung mit 63.935,41 € das günstigste Angebot abgegeben hatte. Auf unseren Förderantrag für den Umbau der Praxis-Räume am Marktplatz 2 zum Gesundheitszentrum Eschenburg hat sich das Auswahl-Gremium im Lahn-Dill-Bergland am 18.03.2026 für das Projekt ausgesprochen, woraufhin der Antrag komplettiert und beim Lahn-Dill-Kreis eingereicht wurde. Als Zuschuss werden rd. 231.000 € in Aussicht gestellt. Die Vorab-Förderzusage berechtigt noch nicht zum Baubeginn. Für die weiteren Ausschreibungen sind von der Bergland Medizin noch Details zu liefern. Der Abschluss der Verträge wird derzeit vorbereitet. Stellenausschreibungen laufen im Ärzteblatt für Fachärzte und Ärzte zur Weiterbildung, damit zeitgleich Personal gefunden werden kann.
002 MundART & Ma(a)de: Das Festival „MundART… mit Biss!“ und der Frühjahrsmarkt beginnen am 10. Mai mit einem Mundart-Gottesdienst um 10 Uhr, ehe zwischen Kirche, Museum und Rathaus bei freiem Eintritt ein buntes Programm geboten wird. Details unter www.eschenburg.de/mundart und www.mundart-hessen.de/festival im Internet.
122 Dankeschön-Abend am 20. Juni: Zusammen mit der 30-Jahr-Feier der SG Eschenburg soll am 20.06.2026 um 18 Uhr der „Dankeschön!“-Abend im Sportheim gefeiert werden. Geehrt werden erfolgreiche Sportler, die auf Bundes- und Landesebene auf dem Treppchen standen, und engagierte Ehrenamtliche. Richtlinie (PDF) und Vorschlags-Formular (PDF) für den Endspurt im Netz.
123 Kita „Neue Mitte“: Der unterschriebene Vertrag ist am 8. April im Rathaus eingegangen und wurde umgehend gegengezeichnet. Nachdem alle Schlüssel und Unterlagen zum Gebäude vorlagen, wurde der Kaufpreis für das ungeteilte Grundstück nun gezahlt. Wie der RP bestätigt, müssen die Arbeiten nicht einzeln nach Gewerken ausgeschrieben werden, sondern können auch von einem geeigneten Generalunternehmer erledigt werden, damit beim Weiterbau keine weitere Zeit verloren wird.
123 Nachbarhaus: Mit der Nachbarschaft wurde verhandelt, das Anwesen Simmersbacher Straße 4 auf der Grundlage der Ortsgerichtsschätzung zu erwerben, wenn die Gemeindevertretung hierfür die Mittel noch bereitstellt. Für den zweiten Teil des Doppelhauses (Simmersbacher Str. 6) liegen die Vorstellungen über der Schätzung, weshalb ein Kauf so nicht empfohlen werden kann.
211 Kompromiss bei Container-Kosten: Bei der Anerkennung von Kosten der Flüchtlingsunterbringung vor der Einigung mit dem Kreis waren acht Monatsmieten für den zweiten Container und die dazugehörige Trafostation an der Gemeinde hängen geblieben. Weil von Bund und Land keine Hilfe kommt, wird der Kreis die „offenen“ Kosten mit einer Zahlung von 100.000 € weitestgehend übernehmen.
311 Klage statt Anhörungsverfahren: Im Zuge der Verwaltungsvereinfachung hat das Land Hessen den Anhörungsausschuss zum 12.02.2026 abgeschafft. Bevor die Gemeinde über einen Widerspruch gegen einen Bescheid entscheiden kann, muss zukünftig kein Anhörungsverfahren vor dem Anhörungsausschuss abgewartet werden.
315 Anleinpflicht für Hunde: Aus Rücksicht für Tier-Babys in Feld und Wald gilt in Eschenburg in Wald und Feld Anleinpflicht vom 15. März bis 15. Juli. Die von der Gemeindevertretung beschlossene Regelung hat den Zweck, dass während der Brut- und Setzzeit keine neugierigen Hundeschnauzen im wachsenden Gras oder am Ufersaum stören oder gar zerstören. Mehr unter www.gemeinde-eschenburg.de/anleinpflicht im Netz.
321 Jahresvertrag für Straßenunterhaltung: Die Ausschreibungsunterlagen haben sich neun Firmen heruntergeladen. Fünf Unternehmen haben ein Angebot abgegeben. Den Auftrag haben die Fa. Grimm (Herborn) und Fa. Bernshausen (Bad Laasphe) bekommen, die gemeinsam das günstigste Angebot abgegeben haben.
327 Wärmeversorgung für Rathaus und Bürgerhaus: Die anstehenden Sanierungsarbeiten für die Erneuerung der Wärmeversorgung im Rathaus Eibelshausen mit Wärmeverbund zum Bürgerhaus und einer zusätzlichen Anschlussmöglichkeit des Wärmeverbunds zur Kita „Neue Mitte“ wurden im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung über die Vergabeplattform Subreport ausgeschrieben. 10 Firmen haben die Ausschreibungsunterlagen als Download bezogen. Zwei Unternehmen haben ein Angebot abgegeben.

Die Firma WHSE aus Haiger hat für das wirtschaftlichste Angebot in Höhe von brutto 190.400 € den Auftrag erhalten.

329 Neuer Unimog und Streuer: Der 13 Jahre alte Unimog U 300, der den Winterdienst in Hirzenhain sicherstellt und bei der Grünflächenpflege und zum Transport von Material auf Friedhöfen, im Wegebau und in der Gewässerunterhaltung eingesetzt wird, soll durch einen U 219 ersetzt werden. Unter drei Angeboten hatte die Firma Merbag in Limburg mit brutto 180.884,40 € den günstigsten Preis. Für den ebenfalls abgängigen Streuer hat die Firma Merbag mit 32.598,29 € ebenfalls das günstigste Angebot. Die Haushaltsmittel in Höhe von zusammen 225.000 € reichen somit aus.
329 GPS-System für Winterdienst: Für rund 25.000 € soll die Firma Merbag in allen sechs Winterdienst-Fahrzeugen ein GPS-System einbauen, das zum rechtssicheren Nachweis der Räum- und Streupflicht dient. Vom Anbieter Mobidat soll ein System eingeführt werden, mit dem Zeiten und Orte dokumentiert werden, wann und wo ein Fahrzeug geräumt, gestreut oder beides getan hat.
   

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen 

  1. Mit einem Vergleich ist der Rechtsstreit um den Ölunfall in der Eiershäuser Straße am Oberlandesgericht Frankfurt nach fünfeinhalb Jahren zu Ende gegangen. Zwar sah das Gericht den Vorbesitzer in der Rolle des Verursachers, die von der Gemeinde eingeholten Gutachten reichten indes nicht aus. Und weitere Gerichtsgutachten für den Ölunfall aus dem Jahr 1996 sind nicht mehr möglich in den Bereichen, wo die 2020 entdeckte Boden-Kontamination saniert worden ist. Der Vorbesitzer hat eine Vergleichssumme von 40.000 € zu zahlen, die Rechtskosten trägt jeder selbst.
  1. Mit einem Fahrradsicherheitstraining hat der ADFC seine Info-Box an der Reparaturstation am Marktplatz eingeweiht.

Hirzenhain:

  1. Das 28 Jahre alte Tanklöschfahrzeug soll ein Staffel-Löschfahrzeug 20 ersetzen. Nach Ausschreibung konnte der Auftrag zur Lieferung von Fahrgestell und Aufbau an die Firma Albert Ziegler GmbH (Giengen) zum Angebots-Gesamtpreis von 477.579,13 € brutto erteilt werden. Die Lieferzeit beträgt aktuell 104 Wochen.
  1. Mit dem Einbau einer Akustikdecke in der Kita „Arche Noah“ wird die Fa. Donath (Eschenburg) beauftragt, die mit 10.282,25 € das günstigste von drei Angeboten abgegeben hatte. Die Fußbodenbelagsarbeiten übernimmt die Herborner Firma Gietzelt. Mit 6.534,35 € war sie der Günstigste von drei Anbietern. Das teuerste Angebot lag bei 17.248,46 €.

Wissenbach:

  1. Die Klage vom 25.07.2024 der Stadt Dillenburg gegen das Land Hessen wird wohl erst zwei Jahre danach erstmals am Verwaltungsgericht Gießen aufgerufen. Der Erörterungstermin liegt nun auf dem 27.07.2026.
  1. Auf den Kompromiss-Vorschlag zum Entgegenkommen beim Einzelhandel, den Eschenburgs Gemeindevorstand am 15.09.2025 dem Magistrat der Oranienstadt gemacht hat, steht die Antwort aus. Eschenburg hatte vorgeschlagen, beim Bebauungsplan für den neuen Markt in Wissenbach bei der Verkaufsfläche bei dem zu bleiben, was für den Standort zwischen Dillenburg und Frohnhausen (ebenfalls im Zuge der Ausnahme) genehmigt worden war.
  1. Der neue Eigentümer des alten Aldi plant den Einbau von Lagerboxen. Beschwerden über Parkplatz und Packstation werden wir dorthin weiterleiten.
  1. Pläne für den Erweiterungsbau der Grundschule will der Lahn-Dill-Kreis am 17.06.2026 im Bau- und Umweltausschuss vorstellen. Die Gremien der Gemeinde können dann auch über den Verkauf benötigter Flächen beraten, was letztlich die Gemeindevertretung gemäß Hauptsatzung (PDF) zu beschließen hat.

Simmersbach:

  1. Nach dem Marktplatz in Eibelshausen ist die Rast am Radweg in Simmersbach am Streitwasser Standort der zweiten Fahrradreparaturstation in der Gemeinde Eschenburg.
  1. Die Gemeinde Angelburg fragt den Betreiber des Windparks Mattenberg nach einer Beteiligung gemäß § 6 EEG, die auch uns als Nachbar gewährt werden kann.
  1. Das Kirchen-Modell kann in der erworbenen Halle bleiben, bis es im September beim Dekanatskirchentag in Herborn gebraucht wird. Dann sollte das Modell eine neue Bleibe finden, damit die Arbeiten fürs Feuerwehrgerätehaus beginnen können.
  1. Der Simmersbacher Modellflugclub hat die erbetene Unterstützung in Form von „Schotter“ (0/32) für Eigenleistung erhalten.

Eiershausen:

  1. Nach der ersten Gesprächsrunde „Austausch auf Augenhöhe“ geht es am 18.05.2026 um 19 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in der Eckestraße weiter. Aus den Stichwörtern sind fünf Themenfelder ausgemacht worden, die unter dem Motto „Eiershausen wird aktiv“ nun weiter ausgearbeitet werden sollen. Mehr unter eschenburg.de/austausch im Internet.
  1. Die Lieferung und Montage von Sonnenschutzanlagen im DGH Eiershausen und in der Kita „Arche Noah“ (Hirzenhain) übernimmt die Firma H+R Fensterbau (Steffenberg), die mit 15.465,24 € günstigster Bieter auf unsere Ausschreibung war.

Roth:

  1. Der Bau des Funkmasts auf dem Flurstück 172/3, den die Gemeindevertretung am 21.12.2024 beschlossen hat, ist am Laufen. Mit dem Baubeginn beginnt auch der Vertrag zu laufen vom 01.02.2026 bis 31.01.2041.
  1. Vom bis 14. Juni will der FC Roth in einem Festzelt an der Schutzhütte sein 50-jähriges Bestehen feiern.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Neuer Vertrag mit Rittal für neue Kläranlage: Seit 2017 hat der Abwasserverband mit der Firma Rittal einen Vertrag über die Aufnahme und Reinigung von Abwässern mit erhöhten CSB-Frachten aus dem Werk Rittershausen. Auch für den neuen Vertrag gilt, dass wegen der hohen CSB-Belastung eine Beteiligung in Höhe von 7,39 % von Rittal für Bau und Betrieb zu leisten ist.
  • Beteiligung des Landes wird in Wiesbaden verhandelt: Für das im Oktober 2024 begonnene Antragsverfahren um eine Förderung des Landes Hessen verhandelt das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (HMLU) derzeit mit dem Finanzministerium.
  • Verband 4.0: Der Abwasserverband ist 1964 und der Zweckverband 1969 gegründet worden, um Aufgaben der Gemeinden zu übernehmen und Leistungen für die Gemeinden zu erbringen. Die Idee auf eigene (interne) Investitionszuweisungen kam im AV, die Rückzahlung von Überschüssen bei den Jahresabschlüssen ist im ZV bei der Einigung vor zehn Jahren „erfunden“ worden. Aus den Erfahrungen können wir heute den Verband 4.0 gestalten mit den vier tragenden Säulen:
    1. Interkommunale Zusammenarbeit – Umlage der Betriebskosten
    2. Bauprogramme als Basis – Beteiligung der Kommunen an den Beschlüssen
    3. Intelligente Investition über externe Zuschüsse und interne Zuweisungen
    4. Echtzeit-Finanzierung mit Rückzahlung der nicht benötigten Umlagen nach der Aufstellung der Jahresabschlüsse.

Die Bauprogramme der Verbände für die Jahre 2027-2031 werden von der Verbandsversammlung beschlossen und von den Gremien beider Gemeinden bestätigt, kündigen die Verbandsvorsteher an.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Bund hilft den Bädern noch nicht: Beim Förderprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten“ sind im Januar rund 3.500 Projektskizzen eingegangen. Die 333 Mio. € dieser ersten Runde reichen bei weitem nicht. Es hätten allein für diese Anträge 7,5 Milliarden Euro sein müssen. Unter den 430 ausgewählten Projekten sind 20 Schwimmbäder. Das meiste sind Sportplätze und Spezialanlagen. In der zweiten Runde sollen 250 Mio. € nur an Schwimmbad-Projekte gehen, wofür man sich mit der ersten Projektskizze bis Juni bewerben
  • Jahresabschluss 2025 im Plus: Mit 2.101.905,33 € Bilanzsumme und 789.381,03 € Zahlungsmittelbestand hat der Vorstand den Jahresabschluss 2025 festgestellt. Die Überschüsse im ordentlichen Ergebnisses werden zu 90 Prozent an die beiden Gemeinden zurücküberwiesen: Eschenburg erhält 93.743,48 €, Dietzhölztal 52.476,89 €.

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden (19.02.2026)

Bürgermeister Götz Konrad berichtet am 19.02.2026 der Gemeindevertretung, was sich seit der jüngsten Sitzung am 11.12.2025 in der Gemeinde und in den beiden Verbänden ergeben hat.

Produkt
001 Partnerschaft mit Becov nad Teplou: Zu einem „Tag der Sicherheit“ am 25.04.2026 (10-16 Uhr) sind die Feuerwehr und Gremien aus Eschenburg aufs Schloss eingeladen.
001 Zielgespräch: Nach der Kommunalwahl lädt Bürgermeister Konrad Vertreter der gewählten Fraktionen für 15.04.2026 zu einem Zielgespräch ein.
002 Gesundheitszentrum Eschenburg: Der Förderantrag für den Umbau der Praxis-Räume am Marktplatz 2 zum Gesundheitszentrum Eschenburg ist abgegeben worden. Unter Medizinstudenten wird verstärkt für unsere Stipendien in Eschenburg (1.000 € monatlich) geworben, wie sie in unserem Gesundheits-ABC (www.eschenburg.de/gesundheit) erläutert werden.
002 Energiesprechstunde im Rathaus: Am 2. März um 14 Uhr ist die nächste Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen im Rathaus. Anmeldungen über die Zentrale im Rathaus, Telefon (02774) 915-0.
002 Festival und Frühjahrsmarkt: „MundART mit Biss!“ reiht sich am 10. Mai ein ins „Ma(a)de“. Mit einem Mundart-Gottesdienst geht‘s um 10 Uhr los, ehe zwischen Kirche und Museum die Mundart-Meile (bei freiem Eintritt) zum Besuch einlädt. Das Programm steht unter www.eschenburg.de/mundart, nähere Angaben unter www.mundart-hessen.de/festival im Internet.
002 Aktion saubere Landschaft: Die Versicherung läuft automatisch über die Unfallkasse Hessen, die Verpflegungs-Kosten übernimmt die Gemeinde aus dem Budget der „Kommission Zukunft“. Der praktische Umweltschutz startet am 28.02.2026 in Eibelshausen. Ein Überblick über die Termine unter www.eschenburg.de/kommZu auf der Gemeinde-Internetseite.
102 Wochenzeitung: Das neue Jahr startet mit Problemen bei der Zustellung, die beim Verlag direkt gemeldet werden können unter der Telefonnummer (06643) 9627-40. Gepasst hat 2025 das Seitenkontingent: Die Gemeinde Eschenburg zahlt dafür, dass ihre amtlichen Bekanntmachungen und  Protokolle der Gremien sowie Nachrichten aus Kirchen, Vereinen, Schulen etc. gestaltet, gedruckt und verteilt werden. Im Schnitt 15 Seiten werden gerechnet, wobei der Umfang des „Goure“ nicht dazu zählt. Dieses Kontingent ist 2025 zu 97 % ausgeschöpft worden.
103 Ferienjobs am Bauhof: In den Sommerferien (29. Juni bis 7. August) werden wieder Ferienjobs am Bauhof angeboten. Insgesamt 6 Ferienarbeiter (jeweils 2 für 2 Wochen) können als kurzfristig Beschäftigte mit Schülerstatus eingesetzt werden. Die Ausschreibung erfolgt über die Rubrik Stellenausschreibungen, auf der Internet-Seite unter „Im Rathaus“ zu finden.
122 „Dankeschön-Abend“ am 20. Juni: Zusammen mit der 30-Jahr-Feier der SG Eschenburg am 20.06.2026 sollen Sportlerehrungen vollzogen und  Ehrenamtspreise der Gemeinde Eschenburg verliehen werden. Geehrt werden erfolgreiche Sportler, die auf Bundes- und Landesebene auf dem Treppchen standen, und engagierte Ehrenamtliche.
   
122 Ehrenbriefe + Ehrenteller: Landrat Braun hat Landesehrenbriefe verliehen:
  • Klaus Arhelger (seit 2011 Gemeindevertretung, 2016-2025 Ortsbeirat Simmersbach, 2016-2021 Ortsvorsteher)
  • Hugo Wege (2011-2017 Gemeindevertretung und Ortsbeirat Wissenbach, seit 2017 Gemeindevorstand)
  • Jan Knöbel (seit 2011 Gemeindevertretung, seit 2023 stellv. Vorsitzender, seit 2020 Vorsitzender Kultur- und Sozialausschuss)
  • Dirk Haas (2011-2016 Ortsbeirat Roth, 2011 bis 2021 Gemeindevertretung, seit 2021 Gemeindevorstand)
  • Ingo Stranzenbach (seit 2011 Ortsbeirat Eiershausen. 1990 bis 1995 stellv. Wehrf., 2005-2015 Wehrführer, 2015-2024 Leiter Kindergruppe)
  • Michael Deis (seit 2011 Ortsbeirat, seit 2016 Schriftführer)

Der Ehrenteller der Gemeinde Eschenburg ging überdies an

  • Hans-Jürgen Müller (Gemeindevertretung seit 2009, Ortsbeirat Wissenbach seit 2016, Landesehrenbrief 2022)
  • Armin Schneider (Gemeindevertretung seit 2009, Landesehrenbrief 2023)
122 EDI bildet Gesamtkirchengemeinde: Aus zehn Dörfern wächst nun eine Evangelische Gesamtkirchengemeinde Dietzhölztal-Eschenburg zusammen, wofür am 1. Februar der Gründungsgottesdienst in Eibelshausen war.
123 Kita-Ampel auf „Grün“: Zeitlich passend für eine Einigung hat das Landesjugendamt die Betriebserlaubnis für die Kita Eiershausen und die dort betriebenen Container verlängert bis 31. Juli 2027. Weitere freie Plätze sind auf der „Kita-Ampel“ unter www.kita-eschenburg.de zu finden.
123 Kostenausgleich für Kita-Besuch: Die Gemeinde Breidenbach fordert 10.055,14 € als Kostenausgleich für ein Kind aus Eschenburg, das im vergangenen Jahr bis Ende August eine Einrichtung dort besucht hat. Ein solcher Kostenausgleich ist gemäß § 28 HKJGB rechtens, kann aber unter Kommunen per Vereinbarung eingespart werden, wie es die Städte und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis vor zehn Jahren vereinbart (PDF) haben.
123 Punktlandung bei Kita-Investitionen: Bei den Investitionen in Kitas, die das Bauamt der Gemeinde Eschenburg im vergangenen Jahr selbst leitete, sind bei einer Abrechnungssumme von insgesamt 396.468,72 € die Haushalts-Ansätze um 1,7 % übertroffen worden. Im Haushaltsplan waren 390.000 € zusammengerechnet vorgesehen: Der Anbau eines Turnraums an die Kita „Raupe Nimmersatt“ Hirzenhain/Bhf. kostete 149.627,86 €, derweil hierfür 130.000 € geplant gewesen waren. Bei der Angleichung und Wiederherstellung der Außenanlage im Zugangs- und Eingangsbereich waren Mehrleistungen erforderlich. Zudem gab es unvorhersehbare Kosten bei den Umbau- und Instandsetzungsarbeiten im Bestand. Der erste Bauabschnitt bei der Sanierung der Kita „Arche Noah“ in Hirzenhain für 162.943,93 € (Plan: 165.000 €) und der dritte  Bauabschnitt an der Kita Simmersbach (83.896,93 € statt 95.000 €) fielen günstiger aus.
130 Haushalt genehmigt: Nachtrag 2025 und Haushalt 2026 sind genehmigt. Obwohl mit Defizit hat die Kommunalaufsicht des Kreises den Nachtrag für 2025 und den Etat für 2026 genehmigt. Haushalt und Genehmigung sind unter www.gemeinde-eschenburg.de/formulare/ zu lesen.
130 3,1 Mio. € für Eschenburg: Die Investitions-Hilfen von Bund und Land sollen Eschenburg 3.102.461 € bringen.
214 Ausschreibung für StLF 20: Die Beschaffung eines Staffellöschfahrzeuges ist ausgeschrieben bis 27.02.2026.
315 Spende für Rehkitzrettung: Die Jagdgenossenschaft Eschenburg als Interessensvertretung der Flächenbesitzer und Verpächter des Jagdrechts gibt 1.000 € für die Wildtierhilfe Schelderwald gUG. Zur Rettung von Rehkitzen sollen zwei Drohnen mit Wärmebildkameras beschafft werden.
321 Gerhardt & Weigel unterhält Feldwege und Gewässer: Bei der Ausschreibung 2025 war beim Jahresvertrag für Feldwege- und Straßenunterhaltung eine zweimalige  Verlängerungs-Option enthalten, die nun – zu unveränderten Preisen und Konditionen – um zwölf Monate verlängert wird mit der Fa. Gerhardt & Weigel (Haiger-Weidelbach).
329 Grünflächenpflege verlängert:  Die Fa. Constructa-Bau GmbH (Siegen) soll auch in diesem Jahr die Friedhöfe und Grünanlagen pflegen, die nicht vom Bauhof oder mit Mährobotern  erledigt werden. Der Angebots-Preis von 36.795,99 € netto wird gehalten. Der 2025 geschlossene Jahresvertrag war mit zwei Verlängerungs-Optionen ausgeschrieben worden. Die erste Verlängerung um weitere 12 Monate kann nun erfolgen.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen:

  1. Auf dem neu gestalteten Marktplatz wird für 18.04.2026 ein „Radtag“ geplant. Der ADFC bietet ab 10 Uhr ein Fahrradsicherheitstraining an. Und an der Reparatur-Station wird eine Info-Box installiert.
  1. Die Landfrauen Eibelshausen können am 26.04.2026 ihren 75. „Geburtstag“ feiern. Das Jubiläum wir ab 14:30 Uhr im Bürgerhaus gefeiert – mit Kaffee und Kuchen.
  1. Das Oberlandesgericht Frankfurt rollt den Ölunfall in der Eiershäuser Straße neu auf. Für einen ersten Verhandlungstag am 09.03.2026 hat das OLG dafür Pläne, Gutachten und Akten zum Ölunfall aus dem Jahr 1996 beigezogen, seiner Sanierung und der 2020 entdeckten Boden-Kontamination. Die Gemeinde Eschenburg fordert 213.239,11 € Aufwand in dem Berufungsverfahren ein.

Hirzenhain:

  1. Infrastrukturabgabe vom Steinbruch kommt: Mit dem Kauf zweier Grundstücke und der Zahlung von 100.000 € wird der Vertrag zwischen der Diabaswerk Hirzenhain GmbH & Co. KG und der Gemeinde Eschenburg vom 05.09.2014 erfüllt.
  1. Unser Gemeinde-Arbeiter Arno Hermann ist im Alter von 94 Jahren verstorben. Er war vom 1957 bis 1994 zuerst bei der Gemeinde Hirzenhain und dann bei der Gemeinde Eschenburg beschäftigt.
  1. Der Männergesangsverein „Sangesfreude“ Hirzenhain löst sich auf, nachdem keine jüngeren Sänger mehr auf Dauer gewonnen werden konnten.
  1. Der Endausbau soll die Verkehrs-Situation in der Bussardstraße beruhigen.

Wissenbach:

  1. Dillenburg will einen Kompromiss zum Entgegenkommen beim Einzelhandel in den Gremien der Oranienstadt beraten. Eschenburg hatte vorgeschlagen, beim Bebauungsplan für den neuen Markt in Wissenbach bei der Verkaufsfläche bei dem zu bleiben, was für den Standort zwischen Dillenburg und Frohnhausen (ebenfalls im Zuge der Ausnahme) genehmigt worden war. Das Land Hessen hatte bei einer Abweichungsentscheidung zum Regionalplan den Neubau eines Vollsortimenters zugestimmt, wogegen die Stadt Dillenburg klagt. Auf die Klage vom 24.07.2024 ist am Verwaltungsgericht Gießen am 23.03.2026 eine erste Erörterung angesetzt.
  1. Handel ist für eine neue Nutzung des alten Aldi ausgeschlossen. Der Bebauungsplan weist Gewerbegebiet (GE) mit Handelsausschluss aus. Die Baugenehmigung aus 2005 war für den Neubau eines SB-Marktes. Der Markt ist zum 31.12.2022 geschlossen und abgemeldet worden. Für eine Nutzungsunterbrechung besteht demnach kein Bestandsschutz mehr.

Simmersbach:

  1. Für den Windpark Galgenberg läuft der Genehmigungsantrag. Der Gemeindevorstand musste auf Bitte der Oberen Forstbehörde nochmals die Kenntnis darüber bestätigen, dass einige Waldwege während der Bauzeit nicht nutzbar sind. Auf der „Zielgeraden“ befindet sich der Teilflächennutzungsplan Windenergie, der auch dem RP zur Genehmigung vorliegt. Hierbei muss jetzt noch geklärt werden, dass das „Beschleunigungsgesetz“ nicht bremst.

Eiershausen:

  1. „Austausch auf Augenhöhe“ haben wir eine moderierte Gesprächs-Runde am 24.02.2028 um 18 Uhr in Eiershausen genannt. Es geht um die Frage „Wie bleibt unser Dorf lebendig?“ Begleitet vom Beratungsnetzwerk Hessen und dem Verein „Jetzt! e. V.“ soll im Dorfgemeinschaftshaus (Schwarzbachstraße 6) ein moderierter Austausch stattfinden. Mehr unter eschenburg.de/austausch im Internet.
  1. Abschied nehmen mussten wir von zwei Menschen, die als „Urgesteine“ den Weg zur Gemeinde Eschenburg gestaltet haben: Günter Kring starb im Alter von 87 Jahren. Von 1968 bis 1971 war er der letzte Bürgermeister der noch selbstständigen Gemeinde Eiershausen. Ab 1970 arbeitete er in Eibelshausen im Rathaus und stand bis 2001 in den Diensten der Gemeinde Eschenburg. Gisela Deis starb im Alter von 99 Jahren. Von 1971 bis 1986 arbeitete sie bei der Gemeinde Eschenburg – und kümmerte sich vor deren Gründung um die Kassen der Gemeinden Eiershausen und Wissenbach als ehrenamtliche Kassenverwalterin.
  1. Die Rettungswache Eschenburg ist von der Eiershäuser Straße 55 in die Lehmkaute 13 umgezogen. Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) mit Sitz in Marburg hat die neue Rettungswache im Gewerbegebiet Heerfeld gebaut. Wegen der zentralen Lage soll das Gewerbegebiet Heerfeld auch mit einem zweiten Bauabschnitt in der Eiershäuser Gemarkung erweitert werden.

Roth:

  1. Bau des Funkmasts auf Flurstück 172/3 beginnt, wie es die Gemeindevertretung am 21.12.2024 beschlossen hat. Der Bau wird voraussichtlich drei Monate dauern.
  1. Dieter Blöcher ist Nachfolger für Ewald Lauber nach 30 Jahren im Ortsgericht Eschenburg IV (Roth, Simmersbach).
  1. Der Ortsbeirat hat einen Bücherschrank an der Bushaltestelle vorgeschlagen und will sich auch darum kümmern.

 

Gemeindewerke:

logo-gemeindewerkeDie Betriebskommission der Gemeindewerke Eschenburg konnte in ihrer ersten Sitzung im Jahr rd. 332 T€ sparen. Dank der frühen und vorausschauenden Planung im Bauprogramm 2021-2026, dem soliden Wirtschaftsplan 2026 und der frühen Ausschreibung der Leistungen konnten die vier folgenden Projekte zum Gesamt-Preis von netto 569.691 € vergeben werden. Die teuersten Angebote in dem wirtschaftlichen Wettbewerb mit vielen Teilnehmern lagen bei 902.470 € zusammengerechnet.

  1. Für anstehende Zaunbauarbeiten (Lieferung und Montage von Zaunelementen) wurden im Rahmen einer freihändigen Vergabe fünf Firmen um ein Angebot gebeten. Es geht um Arbeiten am alten und neuen Hochbehälter Wissenbach, Hochbehälter Roth und in Teilen Grube Gottesgabe/Wilhelmstollen aufm Roth. Die Firma Erich Oppermann GmbH (Dietzhölztal) hatte mit netto 19.581,70 € das günstigste Angebot. Das teuerste der drei erhaltenen Angebote lag bei 29.890 € netto.
  1. Mit der Neuverlegung von Trinkwasser-Versorgungsleitungen im Gewerbegebiet Wissenbach und in der Bussardstraße II. BA in Hirzenhain-Bhf. wird die Firma Grimm (Herborn) beauftragt, die mit 83.332,27 € netto das günstigste unter neun Angeboten abgegeben hatte. Das teuerste Angebot für die Tief- und Leitungsbauarbeiten betrug netto 192.759,37 €.
  1. Für das Projekt Austausch des Abwassersammlers in Teilbereichen der Habachstraße haben 18 Firmen Interesse gezeigt und die Ausschreibung heruntergeladen. 8 Firmen haben ein Angebot abgegeben, wobei das Preisspektrum von 232.648,88 € bis 367.111,46 € reichte. Die Heinrich Lauber GmbH & Co. KG (Dillenburg) hat das annehmbarste Angebot geliefert und bekommt den Auftrag für das Projekt Habachstraße in Eibelshausen.
  1. 18 Firmen haben auch für das Ausschreibung-„Paket“ mit Tief- und Leitungsbauarbeiten zum Austausch der Abwassersammler in Teilbereichen der Straßen „Am Berg“ in Wissenbach sowie „Untertor“ und „Mittelfeld“ in Simmersbach die Unterlagen heruntergeladen – vier Unternehmen haben ein Angebot abgegeben. Die Hans-Georg Grimm GmbH & Co. KG (Herborn) hat mit netto 231.924,70 € das günstige Angebot abgegeben und erhält den Auftrag. Bei 312.709,28 € lag das teuerste Angebot.

logo_abwasserverbandAbwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Haushalt genehmigt und online: Bereits am 17.12.2025 ist die aufsichtsbehördliche Genehmigung und Haushaltsbegleitverfügung zum Haushalt 2026 eingegangen. Die Genehmigung ist nicht nur im Wortlaut an die Mitglieder des Vorstandes und Verbandsversammlung gegangen, sondern ist zusammen mit dem Haushalt erstmals auf der Internetseite des Abwasserverbandes veröffentlicht worden in der neuen Rubrik „Bekanntmachungen“.
  • Bauantrag ist in Bearbeitung: Der Bauantrag ist am 17.12.2025 in Wetzlar abgegeben worden. Der Kreis hat den Eingang bestätigt und Unterlagen nachgefordert. Der Verbandsvorstand hat sogar die geforderte Verpflichtungserklärung abgegeben, die neue Kläranlage nach späterer Aufgabe der zulässigen Nutzung zurückzubauen und Bodenversiegelungen zu beseitigen.
  • Bescheid vom Land kommt: Das im Oktober 2024 begonnene Antragsverfahren um eine Förderung des Landes Hessen kommt zum Ziel. Nachdem das RP Gießen und die WI Bank das Projekt befürworten, liegt die Entscheidung nun beim Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (HMLU). Um keine Zeit zu verlieren, wurde zugleich um Genehmigung des „vorzeitigen Vorhabenbeginns” (Baubeginn vor Zustellung des Bescheides) gebeten. Ein positiver Bescheid hierzu wird in Kürze erhofft.
  • Neubau-Pläne in 3D zu sehen: Nach zwei Informations-Veranstaltungen für die Gremien des Abwasserverbandes und der beiden Gemeinden steht nun die Präsentation der Planung Neubau an. Armin Uhrig vom Ingenieurbüro eepi kann die Pläne nun mit einer dreidimensionalen Visualisierung zeigen und erläutern. Die Präsentation der Planung findet am 02.03.2026 um 19 Uhr im Rathaus der Gemeinde Eschenburg statt.
  • Neuer Vertrag mit Rittal zu schließen: Seit 2017 hat der Abwasserverband mit der Firma Rittal einen Vertrag über die Aufnahme und Reinigung von Abwässern mit erhöhten CSB-Frachten aus dem Werk Rittershausen. Damit Rittal wieder einleiten und der Verband die Abwässer klären konnte, waren alle Kosten zu übernehmen bei Investitionen hierfür und im laufenden Betrieb. Wegen der hohen CSB-Belastung ist eine Beteiligung von Rittal auch für den Neubau ingenieurstechnisch ermittelt mit 7,39 %. Die Vorgehensweise und Vertragsdetails sind mit dem Unternehmen erläutert worden. Der Vorstand des Abwasserverbandes hat beschlossen, den neuen Vertrag abzuschließen.
  • Rückzahlungs-Regelung bei „Überschüssen“ in Jahresabschlüssen: Nach dem Vorbild des Schwimmbad-Zweckverbands plant der Abwasserverband eine Rückzahlungs-Regelung für die nicht benötigte Verbandsumlage. Neben den internen Investitions-Zuweisungen und dem Bauprogramm war die Rückzahlungs-Regelung, demnach eine Überzahlung der Verbandsumlage an die Mitgliedsgemeinden zurückgezahlt wird, Grundlage für die Einigung im Jahr 2015.

logo-freizeitbadZweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Rekord-Besuch: Mit 114.207 Besuchern war das Jahr 2025 das beste in der Geschichte des Hallenbades in Eibelshausen. Die 92.419 zahlenden Besucher (2024 waren es 90.066) kommen teils von weit her. Für das Schulschwimmen zahlen die Kreise Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf mittlerweile 10 Euro pro Teilnahme. Aus 18 Schulen kamen im vergangenen Jahr 17.581 Schüler (Vorjahr: 14.424), davon 1.798 aus dem Nachbarkreis. Ein ständig steigendes Einzugsgebiet hat die DLRG, vor allem die Ortsgruppe Aartalsee. Im Wintertraining kamen 873 ins Hallenbad – und bieten Rettungsschwimm-Ausbildung an, die wiederum beim Schulschwimmen, in der Jugendarbeit oder an anderen Badegewässern gebraucht wird. Die Schwimmabteilung des TV Eibelshausen trug mit 2.669 Trainings-Teilnehmern zur Rekord-Bilanz bei. Den Eintritt für den Dienstsport der Feuerwehr übernehmen die beiden Gemeinden, was sich steigender Beliebtheit erfreut: Im Jahr 2025 wurde das Angebot 665 mal genutzt, nachdem in den Vorjahren 436 (2024) und 340 (2023) gekommen waren.
  • 14 Kurse von Baby bis Reha: Unter den 114.207 Besuchern des Vorjahres sind auch etliche Kursteilnehmer, die im Nichtschwimmerbecken oder auf den abgesperrten Bahnen 4 und 5 unser breites Angebot – von Baby bis Reha – genutzt und genossen haben. Über die 14 Kursanbieter sind im Jahr 2025 insgesamt 12.279 Besuche in die Statistik eingegangen. Diese Teilnehmer haben nicht nur den jeweiligen Eintritt am Eingang bezahlt, sondern pro Besuch ein Kurs-Entgelt von 0,70 € obendrauf. Das hat der Schwimmbad-Zweckverband vor Jahren eingeführt, damit Kursanbieter mehr bezahlen als normale Besucher. Insgesamt kam dadurch ein zusätzliches Nutzungsentgelt in Höhe von 8.595 € zusammen und verbesserte das Ergebnis des Freizeitbads „Panoramablick.“ Das aktuelle Angebot ist unter der Adresse freizeitbad-panoramablick.de/kurse im Internet zu finden.
  • Kohärenz statt Konkurrenz: Bei unserer Projektskizze für das Bundes-Förderprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten“ setzen wir auf die gegenseitige Ergänzung der Schwimmbäder und haben die Lage auf einem Plakat dargestellt. Die Nachbarschaft zu den Schwimmbädern in Dillenburg (13 km Entfernung, Baujahr 2003, 6 Bahnen 50 m, 155.000 Besucher jährlich bis 2019, seit 2020 geschlossen für Sanierung) und in Haiger (17 km, Bj. 1964, 3 Bahnen 25 m, 30.000 Besucher jährlich) ist inzwischen weniger als Konkurrenz, sondern als Kohärenz gesehen. Solche Standortargumente müssen beim Bund nun bei der Auswahl greifen, denn für SKS sind 3.500 Projekte angemeldet worden. 333 Mio. € stehen zur Verfügung, während der Förderbedarf der Bewerbungen 7,5 Mrd. € umfasst. Beim Vorgänger-Programm, bei dem sich das Freizeitbad „Panoramablick“ im Jahr 2015 vergeblich beworben hatte, lagen noch 1.000 Anträge vor, die für Sportstätten-Sanierung 150 Mio. € zu verteilen hatten, während der Förderbedarf zusammengerechnet bei 2 Mrd. € lag.

Haushalt 2026: Kommunalaufsicht hat den Plan genehmigt

Waage-freigestellt

(PDF) (PDF)Der Haushaltsplan für das Jahr 2026 (-> hier als PDF (PDF)), wie ihn die Gemeindevertretung am 11.12.2025 beschlossen hat, ist von der Kommunalaufsicht beim Landrat genehmigt worden (-> Genehmigung und Begleitverfügung als PDF (PDF)).

 

Waage-freigestellt-300x194Als Entwurf (PDF) hatte Bürgermeister Götz Konrad den Haushalt 2026 am 13.11.2026 in der Sitzung der Gemeindevertretung in die Beratungsfolge der Gremien eingebracht. Danach ist das Zahlenwerk, in nicht nur Ausgaben und Einnahmen an Geld, sondern alle Aufwendungen und Erträge geplant werden, ausführlich in den Gremien der Gemeinde beraten werden. Im digitalen Sitzungsdienst kann man den Verlauf der Beratung nachvollziehen.  Zu den Terminen findet man vorher die Vorlagen zur Beratung und hinterher die Protokolle der Sitzungen.

Haushalt 2026: Ziele sehen statt Zweifel säen

Mit dieser Rede hatt Bürgermeister Götz Konrad den Entwurf des Haushalts 2026 vorgestellt:

SOPO Abschreibung
2026 2025 2024 2026 2025 2024
Wasser 242.000 € 200.000 € 190.000 315.000 € 323.600 € 350.000 €
Abwasser 205.000 € 235.000 € 220.000 379.300 € 373.000 € 375.000 €
Straße 279.000 € 281.300 € 270.000 415.000 € 447.500 € 380.000 €
Gesamt 726.000 € 716.300 € 680.000 € 1.111.326 € 1.144.100 € 1.105.000 €

Herr Vorsitzender, meine sehr geehrte Damen und Herren,

den Haushalt haben wir am 10.11.2025 im Entwurf festgestellt und bringen ihn heute in die Beratung ein. Er kann, es muss besser werden!

Das Defizit liegt bei 2,9 Mio. €. In der Beratung eine Woche vorher waren es noch 2,5 Mio. €

In der Zwischenzeit hat der Kreis seinen Haushalt eingebracht, der hauptsächlich durch Kreis- und Schulumlage aus den Kommunen finanziert wird.

Diese geplante Erhöhung der Gesamt-Umlage des Kreises um 5 Prozent-Punkte auf 58 % macht für Eschenburg 911 TE mehr aus, die wir an den Kreis zu zahlen haben.

Diese 58 % sind eingerechnet in die Fehlbeträge der Folgejahre. Wir müssten heute schon die Grundsteuer vervierfachen.

Unsere Steuersätze sind nicht angehoben, aber wir werden sie im Blick behalten. Kreis, Land und Bund sollten erst mal was mit Substanz für die Kommunen tun, ehe wir sie mit unserer Steuer versorgen.

Denn: Von der Gewerbesteuer bleiben uns 20 % hier und von der neuen Grundsteuer haben wir mit 42 % weniger als zuvor.

Wie katastrophal die Kommunalfinanzen werden, sieht man an unserem Ergebnis in der Vorschau. 11,5 Mio. € Ergebnisrücklage reicht nicht, die Fehlbeträge bis 2029 auszugleichen. Das Polster ist platt.

10 Mio. € Zahlungsmittel fehlen

Wir sehen 11 Mio. € Schuldenzunahme in zwei Jahren. Eine Verdopplung, die den Rekordschuldenstand nach der Wirtschafts- und Finanzkrise übertrifft.

2018 hatten wir 9,5 Mio. € Liquiditätskredite. Davon haben wir 3 Mio. aus eigener Kraft abgebaut, den Rest über hat das Land mit der HessenKasse übernommen.

Im Vorbericht ist alles ausführlich und verständlich erklärt, z. B. wie die Personalkostensteigerung in den Jahren 2023 und 2024 zustande kam.

Auch der „Verschiebe-Bahnhof“ KFA wird erklärt, bis man sehen kann: Ja, der Kommunale Finanzausgleich (= Kommunales Geld, das vom Land verteilt wird), steigt an. Nur wäre er höher ansteigen müssen, wenn das Land nicht 2025 in den KFA eingegriffen hätte.

Wie in kaum einer anderen Kommune, haben wir die Bauprogramme und den Stellenplan vorab zwei Ausschüssen vorgestellt. Wer nicht dabei war, findet die Erläuterungen im Vorbericht des Haushalts 2026. Und den Haushalt 2026 findet man im Internet, wo wir auch die jetzt anstehenden Beratungen transparent machen.

Welche Gedanken wir uns in Vorstand und Verwaltung gemacht haben, klang bereits in den Bauprogrammen an (Beispiele):

  • Wirtschaftswege nicht mit Asphalt ausbessern, sondern Abfräsen und Absanden
  • Wenn die Mehrzweckhalle neue Stühle erhält, kommen die brauchbaren an andere Stellen
  • Nachtlampen mit dimmbaren LED sparen in der Straßenbeleuchtung, aber Solarlampen an Wirtschaftswegen und Radwegen sollten wir uns überlegen.
  • Weitere Mähroboter nach den guten ersten Erfahrungen

Die größeren Investitionen haben wir auch in den Ausschüssen vorgestellt und im Vorbericht erläutert (z. B.):

  • Moderne Wärmeversorgung fürs Rathaus und Bürgerhaus, womöglich mit Anbindung der Kita „Neue Mitte“
  • Die Kita „Neue Mitte“ fertigbauen
  • Der Umbau der Praxisräume am Marktplatz zum Gesundheitszentrum
  • Das Feuerwehrgerätehaus in Simmersbach

So manches Projekt ist auch erst mal Pause, derweil unser „Polster“ platt ist. Gerne können weitere Ideen geschmiedet werden, es darf halt nicht viel kosten und die Aufwandseite belasten. Das haben wir in Eschenburg immer wieder hinbekommen. Wir haben mehr auf Lager als im Schaufenster.

Plakativ werden wir dieser Tage als Kommunen im Kreis nur mal beim Thema Kindertagesstätten. Die Kitas kosten, aber ich will hier bewusst nicht von Defizit reden, sondern wir haben einen Deckungsbedarf für insgesamt 3,4 Mio. €.

Wenn wir in der nächsten Woche mit allen 23 Städten und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises ein Ortsschild für die Kommune und eine Zahl für die Kitas hochhalten, wird für Eschenburg noch der Wert für 2025 stehen. Das sind 3,2 Mio. €. In den ganzen LDK-Kommunen sind es zusammen aktuell 90 Mio. €.

Und das Verblüffende: In jeder Kommune ist der Deckungsbedarf für die Kitas so hoch oder höher wie das Defizit im Haushalt.

Wie auswegslos unsere Lage dabei ist, haben wir in Eschenburg erlebt, als wir die Gebühren anpassen wollten. Aus der Haushaltssicherung heraus hatten wir einmal das Ziel formuliert, dass die Eltern 20 % der Finanzierung beitragen sollen über die Betreuungsgebühr. Das ist ausgerechnet wegen der unauskömmlichen Landesförderung nicht so leicht möglich, denn dann hätten wir eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Deshalb hat diese Gemeindevertretung eine Gebührenerhöhung abgelehnt. Das Thema ist damit vom Tisch, aber nicht aus dem Haushalt.

Hier müssen Land und Bund endlich von der Symbolpolitik zu einer Substanzpolitik kommen.

Und bitte nicht vorschnell ein neues Förderprogramm auflegen, bei dem wir – wie immer öfter ganz leicht zu errechnen – mehr Steuer zahlen als Förderung erhalten.

Wegen der Ausgleichswirkung ist 2026 für die Grundsteuer ein Jahr des Übergangs. Deshalb sollten wir dabei Maß halten und darauf achten, dass uns keine Einnahmen unterstellt werden, die wir nicht haben.

Wie schon in der Krise nach 2008 sollten wir erreichbare Ziele sehen und keine Zweifel säen. Ja, da kann man schon ins Grübeln kommen, wie man einen Kläranlagen-Neubau, eine neue Kita, mehrere Feuerwehrgerätehäuser und weitere Sanierungsschritte im Schwimmbad finanzieren kann.

Das bekommen wir nur hin, wenn wir Ziele sehen und keine unnötigen Zweifel säen.

Wie bekommen wir das hin?

Schritt für Schritt. Am besten in die richtige Richtung. Und miteinander geht’s leichter als gegeneinander.

Danke fürs Zuhören und viel Gemeinsinn für die Beratungen“

 

 

 

 

 


 

Bericht aus Verbänden, Vorstand und Verwaltung (11.12.2025)

Produkt
001 Partnerschaft mit Becov nad Teplou: Für den Schüleraustausch wird der nächste Besuch in Petschau für die Zeit 28.04.-05.05.2026 geplant. Das Konzert findet am 02.05.2026 statt. Zu einem „Tag der Sicherheit“ auf dem Schloss sind die Feuerwehr und Gremien aus Eschenburg bereits für den 25.04.2026 eingeladen.
002 Innovation aus Tradition: Beim Besuch der Gemeinde Eschenburg hat Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich auch das gemeinsame Projekt der Firmen Questalpha und Kettenbach vorstellen lassen.
002 Gesundheitszentrum Eschenburg: Die „Bergland Medizin“ möchte nach der ersten Praxis in Ewersbach nun den zweiten Schritt erreichen, damit das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) auf zwei Beinen stehen und gehen kann. In Eibelshausen wird der Marktplatz 2 (wieder) die Adresse für unser Gesundheitszentrum. Eine moderne Medizin hat sich die „Bergland Medizin“ als Konzept gegeben, das nun Schritt für Schritt mit Leben erfüllt wird. Arbeiten im Team und leben in der Region. Unter der Adresse www.eschenburg.de/gesundheit haben wir einige Punkte „Gesundheit von A bis Z“ zusammengetragen. Das Konzept und der Image-Film der „Bergland Medizin“ gehört ebenso dazu wie unser Freizeitbad „Panoramablick“ und die Medizin-Stipendien der Gemeinde Eschenburg.
002 Chemiepreis verlängert: Familie Heinzel verlängert den Chemie-Preis der Holderbergschule bis 2028, den sie über die Stiftung für Eschenburg eingerichtet hat.
002 Wertstoffhof mit neuem Personal und neuem Angebot: Eine Entsorgung der Altkleider ist in Eschenburg über den Wertstoffhof möglich, nachdem sich das DRK als Aufsteller der Container von diesem Dienst zurückgezogen hat. Beim Personal, das mit Minijobs bei der Gemeinde angestellt wird und von der Abfallwirtschaft Lahn-Dill bezahlt wird, gehen die bewährten Kollegen in den Ruhestand, neue Kollegen folgen im neuen Jahr. Vielen Dank sagen wir den einen, einen guten Start wünschen wir den Neuen.
120 Ferienpass 2025: Dank vieler Vereine, Gruppen, Parteien und Privatpersonen konnten beim vierten IKZ-Ferienprogramm EDI (Eschenburg + Dietzhölztal) eine große Auswahl an Aktionen angeboten werden, vom Basteln über Klettern, Backen, Kochen, Angeln, Schwimmen, Stehpaddeln, Reiten, Fußball spielen, Kino, Spaß mit Hunden und Aktionen im Wald. Von den angebotenen 104 Aktionen kamen 94 zustande, bei denen 1.930 Teilnahmen zugeteilt werden konnten . 298 Kinder (181 aus Eschenburg, 117 Dietzhölztal) nahmen teil.
120 Sozialarbeit an Schulen: Für 15 Schülerinnen und Schüler aus Eschenburg erhält die Sozialarbeit an der Budenbergschule in Haiger jeweils 50 € als Unterstützung. An die Kirchbergschule in Herborn gehen derzeit keine Eschenburger.
122 2.502 € Zuschüsse für Fahrten, Lager und Freizeiten: Für elf Fahrten und Freizeiten mit Eschenburger Beteiligung gibt die Gemeinde 2.502 € an Zuschüssen (2 € pro Teilnehmer und Tag, höchstens 7 Tage).
122 2.000 € Förderung für 20 Vereine: Kulturell und gemeinnützig tätige Vereine erhalten gem. Richtlinien zur Vereins- und Jugendförderung pauschal 100 € im Jahr. Zusammen 2.000 € werden ausgezahlt an Kulturkreis, Gesangvereine, Laienspieler, Nabu, Landfrauen, Verschönerungsvereine, VdK und DRK. Im vergangenen Jahr lag die Fördersumme noch bei 2.400 €. Der Natur- und Vogelschutzverein Simmersbach hat sich zuletzt aufgelöst.
122 9.215 € für die Jugendarbeit: An 25 Vereine werden in diesem Jahr für 1.843 Jugendliche jeweils 5 € Förderung der Gemeinde ausgezahlt. Das ist nicht nur mehr als vor Corona, sondern stellt einen Rekord-Wert dar. In Vorjahren waren es so viele Jugendliche: 1821 (2024), 1577 (2023), 1476 (2022), 1230 (2021), 1327 (2020), 1564 (2019), 1507 (2018), 1452 (2017), 1437 (2016), 1548 (2015). Die meisten Jugendlichen haben im Jahr 2025 der TV 1911 Eibelshausen (401), der Jugendförderverein (351), der TSV Hirzenhain (287), GuT Wissenbach (181) und der SV Eibelshausen (166).
122 Vorschläge für Sportlerehrung und Ehrenamtspreis: Bis Februar sammeln wir Vorschläge für Sportlerehrungen und den Ehrenamtspreis der Gemeinde Eschenburg, um endlich wieder einen „Dankeschön!“-Abend veranstalten zu können. Laut Richtlinie der Gemeinde Eschenburg können Vorschläge gemacht werden für erfolgreiche Sportler, die auf Bundes- und Landesebene auf dem Treppchen standen. Und mit dem Ehrenamtspreis der Gemeinde Eschenburg, den wir im Februar 2010 das erste Mal in dieser Form verliehen haben, sollen die „Macher“ und „Motoren“ unserer Vereine gewürdigt werden.
123 Kita Neue Mitte: Ende November hat der Gemeindevorstand ein letztes Angebot für eine außergerichtliche Einigung abgegeben, aber keine Antwort erhalten. 300.000 € wäre der Gemeindevorstand zu zahlen bereit, wenn der Bauträger das Gesamt-Grundstück lastenfrei übergeben würde. Damit sind die Kostenanteile für die Tagespflege im zweiten Bauabschnitt abzugelten, der nun nach dem Rückzug der Diakoniestation völlig offen ist. Wegen der Überbezahlung und der Versäumnisse des Investors will der Gemeindevorstand nur Mehrkosten für den zusätzlichen Grundstücks-Teil verantworten.
123 Deckungsbedarf für Kitas = Defizit für Haushalt: Für eine plakative Aktion haben wir für 2025 den Deckungsbedarf bei den Kitas in Eschenburg mit 3,2 Mio. € beziffert. In den 23 Kommunen im Kreis summiert sich die Lücke auf insg. 90 Mio. € – und überall ist dieser Deckungsbedarf höher als das Defizit des Haushalts.
126 Übergabe in der Gemeinde-Mediothek: Nach 29 Jahren in der Bücherei geht Sabine Pfeifer in den Ruhestand. Wenn die Gemeinde-Mediothek nach der Weihnachtspause (18.12.2025-06.01.2026) wieder öffnet, hat Stefanie Treupel die Leitung der beliebten Einrichtung. Die Bücherei der Gemeinde Eschenburg ist eine Mediothek geworden in einem im(m)ensen Verbund: Das Informations- und Mediennetzwerk für Schulbibliotheken (IMeNS) verbindet im Lahn-Dill-Kreis 87 Schulbibliotheken und 7 öffentliche Bibliotheken, darunter die im Rathaus in Eschenburg. Die Medien sind nach 4.644 (Ende 2024) auf 3.966 (Juni 2025) verringert worden, was die Aktualitätsquote erhöht. Die Zahlen der Nutzer und der Nutzungen steigen. 
133 Bis 19. Dezember Brennholz bestellen: Zum Preis wie im Vorjahr kann bei der Gemeinde für 2026 wieder Brennholz zum Kauf angemeldet werden. Nur solange der Vorrat reicht und nur an Eschenburger kann Brennholz abgegeben werden für den Eigenbedarf (max. 10 Festmeter). Brennholz in langer Form gerückt am Weg (Industrieholz) Hartlaubholz (Buche/Eiche/Ahorn/Esche):        80 € pro Festmeter inkl. MwSt. Bestellungen sind bis zum 19.12.2025 bei Förster Biener möglich, am besten per E-Mail an sebastian.biener@haiger.de, Telefon (0176) 10811500.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  1. Beim Marktplatz sind die noch fehlenden Restarbeiten erledigt worden. Die Schlussrechnung steht noch aus, es ist aber erkennbar, dass rund 30.000 Euro Mehrkosten entstehen, die im Nachtragshaushalt eingestellt sind. Wie bei den Beratungen des Nachtragshaushalts erläutert, erhöhen sich die Gesamtkosten von 390.000 € auf nunmehr 420.000 €, weil ein weiteres Stück Ufermauer saniert wurde, das nicht in der Ausschreibung enthalten war, und weil die Deponiekosten erheblich gestiegen sind.
  1. Das Ausschreibungsverfahren zur Erneuerung der Wärmeversorgungsanlage für das Rathaus/Bürgerhaus Eibelshausen ist gestartet.
  1. Das Obergeschoss des Dienstleistungszentrums benötigt die Diakoniestation Dietzhölztal-Eschenburg nicht, weshalb wir den Mietvertrag für die 179 m2 Gesamtfläche für Ende Januar aufheben. Für die Büroräume, die früher schon vom „Netzwerk Jugend“ genutzt und mit einem Treppenlift auch für Behinderte zugänglich gemacht wurden, wird nun ein neuer Mieter gesucht. Interessenten sollten sich ans Bauamt wenden oder an die allgemeine Adresse info@eschenburg.de eine E-Mail schreiben.
  1. Bahngelände ist nicht an Beiträgen zu beteiligen, hat das Verwaltungsgericht Gießen entschieden (2 K 3049/21.GI). Beim Straßenbeitragsbescheid vom 30.08.2017 für die grundhafte Erneuerung der Friedrichstraße hatte die Gemeinde versucht, die Deutsche Bahn als Anlieger an den 101.423,52 € Gesamtkosten zu beteiligen. Neben der Erreichbarkeit des Geländes von der Friedrichstraße aus spielte der Status als „stillgelegte, jedoch noch dem Eisenbahnverkehr gewidmete Bahntrasse der Diethölztalbahn“ Fläche eine Rolle. Eine Freistellung von Bahnbetriebszwecken nach § 23 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) sei (noch) nicht erfolgt. Zwar hatte die Bahn selbst 2012 den Antrag auf „Entwidmung“ gestellt, aber wegen der Initiativen für eine Reaktivierung der Dietzhölztalbahn (PDF) wieder zurückgezogen. Die 5.711,08 € Straßenbeitrag der Bahn werden nicht auf die übrigen Anlieger umgelegt, sondern von der Gemeinde aus Mitteln der Straßenunterhaltung getragen. Der Anteil der Gemeinde steigt somit auf 29,22 %.
  1. Durch eine vereinfachte Umlegung konnte das Grundstück der Kläranlage gemäß § 82 BauGB für den Neubau hergerichtet werden. Die Haubergsgenossenschaft bekam bei der Gelegenheit eine drei Meter breite Wegeparzelle als Zugang zu ihrem Grundstück, das durch den Bau der Umgehungsstraße „gefangen“ war.

Hirzenhain:

  1. Mit der Montage der Außen-Raffstore sind die Arbeiten am Anbau an die KITA „Raupe Nimmersatt“ Hirzenhain-Bahnhof nun endgültig abgeschlossen.
  1. Die Außenwand des Turnraums in der KITA „Arche Noah“ ist nach dem Wasserschaden fertig saniert.
  1. Die eine erhobene Klage gegen den Straßenbeitrag für die grundhafte Erneuerung der Steinmetzstraße ist zurückgezogen worden.

Wissenbach:

  1. Für ein Klettergerüst an der Kita „Meisennest“ hat der Förderverein gesammelt, den Rest zu den rund 10.000 € Gesamtkosten stellt das Dekanat als Träger zur Verfügung. Dadurch belastet dieses Spielgerät die Gemeinde Eschenburg als Eigentümer nicht weiter in der Ergebnisrechnung (Abschreibung).
  1. In der Haushalts-Beratung konnten die Vorgehensweise und Finanzierung für den Ausbau und die Sanierung des Hans-Haas-Wegs zum Sportplatz geklärt werden. Für Abfräsen, Aufbau und Ausbau mit einer wassergebundenen Decke sind für 2026 die 60.000 € vorgesehen. In der Finanzplanung für 2027 reichen 50.000 € für eine Asphaltierung, wenn die wassergebundene Decke nicht ausreichen sollte.

Simmersbach:

  1. Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ ist für den Sportplatz Simmersbach nicht praktikabel, haben Gemeindevorstand und Vereinsvorstand des SSV Simmersbach besprochen. Für eine Erneuerung der Flutlichtanlage hat der Verein bereits einen Antrag gestellt bei der EKM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten GmbH und anderen Fördermittelgebern. Die Gemeinde ist bereit, hierbei 10 % der Kosten einer neuen Flutlichtanlage mitzutragen. Für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes holt der SSV Simmersbach Angebote ein und die Gemeinde hilft, den Weg zu einer Förderung im „Sportland Hessen“ zu finden, wie es Wissenbach und Eibelshausen auch schon geschafft haben. Hierfür soll ein Termin mit dem Lahn-Dill-Kreis über die Vorgehensweise stattfinden.

Eiershausen:

  1. Die Erneuerung der WC-Anlage im Erdgeschoss des Dorfgemeinschaftshauses konnte in dieser Woche fertiggestellt werden.

Roth:

  1. In der Biedenkopfer Straße in Simmersbach und in der Stietestraße aufm Roth werden die letzten Straßenunterhaltungsarbeiten für 2025 durch die Fa. Grimm (Herborn) umgesetzt.

Gemeindewerke:

  1. Die Kanalbauarbeiten in der Sammetwiesenstraße in Hirzenhain-Bahnhof sind bis auf den Verbindungsweg Sammetwiesenstraße/Bahnhofstraße fertiggestellt. Noch vor Weihnachten wird auf dem rund 230 m langen Teilstück die Asphalttragschicht eingebaut. Die Restarbeiten werden in 2026 bei entsprechender Witterung ausgeführt.
  1. In der Poststraße und Windhainstraße in Hirzenhain sind die Wasserleitungs- und Kanalbauarbeiten abgeschlossen. Es wird nun mit den abschließenden Straßenbauarbeiten begonnen, der Einbau der Asphaltdecke wird aber in 2025 nicht mehr erfolgen können.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Haushalt 2026 beschlossen: Der Haushaltsplan 2026 ist mit einem Volumen von 2.579.200 € beschlossen worden. Darin ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 3.450.000 € geplant, mit der die weitere Planung und die Vorarbeiten für den Kläranlagen-Neubau finanziert werden.
  • Bauantrag für neue Kläranlage: Nachdem die Planung bis zur Entwurfsplanung vorangeschritten ist, kann der Bauantrag beim Kreis abgegeben werden. Danach möchte der Planer die neue Kläranlage mit 3D-Ansichten genauer erläutern.
  • Warten auf Bescheid vom Land: Die Planung ist bei der Kostenberechnung angekommen, die einen derzeitigen Rahmen von 42 Mio. € aufzeigt. Nach dem im Oktober 2024 begonnenen Antragsverfahren um eine Förderung des Landes Hessen sind nun alle Unterlagen bei der WI Bank eingegangen. Ein „vorgezogener Maßnahmenbeginn“ – wir wollten an den Stellen, die gewiss keine Förderung erhalten, derweil weitermachen – ist noch nicht bewilligt worden. Ein zeitnaher Bescheid, ruhig auch mit späterer Auszahlung wie bei der Förderung für Feuerwehr-Investitionen, wäre wichtig, um Kostensteigerungen zu bremsen.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Mit Etat 2026 neues Bauprogramm planen: Der Haushalt 2026 ist mit einem Volumen von 1.570.900 € beschlossen worden. Von den 903.400 € Verbandsumlage zur Deckung des Defizits wird Eschenburg 585.122 € und Dietzhölztal 318.278 € zu tragen haben.
  • Neue Mitglieder beim Förderverein: Mit dem Mitgliederschwimmen im laufenden Badebetrieb konnte der Förderverein die Zahl der Mitglieder von 456 auf nunmehr 525 steigern. Der Mindest-Mitgliedsbeitrag liegt seit der Gründung im Jahr 2009 bei 12 €. Für das Bad hat der Förderverein insgesamt 154.573,20 € gesammelt. Im Jahr 2025 sind insgesamt 17.175,23 € für das Bad eingesetzt worden bei Staubsauger, Hand-Haartrockner, Dusche Dampfbad, Leuchtkasten, Abluft Bistro und neuen Kinderstühlen.
  • Ticket-Sponsor weiter treu: Die EAM unterstützt mit 2.000 € netto auch im kommenden Jahr die Beschaffung wiederverwendbarer Eintrittskarten.
  • Elektroauto-Ladestation kommt ans Schwimmbad: Ohne Kosten für den Zweckverband ist ein Vertrag mit der Mainova abgeschlossen worden, die eine Ladestation für Elektro-Autos bauen und betreiben wird. Geplant ist ein Hypercharger mit zwei Ladepunkten mit insgesamt 150 kW Leistung.

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden (13.11.2025)

001 Partnerschaft mit Becov nad Teplou: Für den Schüleraustausch wird der nächste Besuch in Petschau für die Zeit 28.04.-05.05.2026 geplant.
002 Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft: 4 % Rendite für 2024.
002 Gesundheitsversorgung: Die Bergland Medizin hat ihr Konzept am 07.11.2025 bei einem Informations-Abend im Rathaus vorgestellt. Die Vorträge werden unter www.eschenburg.de/gesundheit veröffentlicht. Derweil der Kauf der Praxis-Räume am Marktplatz 2 läuft, wird der Umbau geplant und Förderung beantragt. Für die Umbaukosten in Höhe von rd. 500.000 € brutto wird die Gemeinde bei Lahn-Dill-Bergland um einen Zuschuss bitten. Die Bergland Medizin kümmert sich um Ausstattung und Team-Erweiterung. Die „interprofessionelle Woche“ Anfang März wird genutzt, um aktuellen Studenten der Uni Gießen die Medizin-Stipendien der Gemeinde Eschenburg bekannt zu machen.
101 Volkstrauertag: Am 16.11.2025 um 14 Uhr ist die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Friedhof Eibelshausen. In den übrigen Ortsteilen werden Kränze niedergelegt.

·         11:30 Uhr Roth

·         12:15 Uhr Wissenbach

·         13:00 Uhr Hirzenhain

·         15:00 Uhr Eiershausen

·         15:30 Uhr Simmersbach

Bei der Gedenkveranstaltung hält Claudio Becker einen Vortrag zum Thema „Spurensuche – Vergangenheitsbewältigung 80 Jahre nach Kriegsende“. Mehr unter www.eschenburg.de/volkstrauertag im Internet.

123 Kita „Neue Mitte“: Nach dem Beschluss der Gemeindevertretung am 18.09.2025 zur Kündigung des Bauträgervertrags und zur Rückabwicklung des Projekts hat der von uns beauftragte Anwalt das Kündigungsschreiben zugestellt. Die Kündigung des Bauträgervertrags wird u. a. damit begründet, dass der Bauträger trotz mehrmaliger Aufforderung die Arbeit nicht wieder aufgenommen hat, sich einem klärenden Gespräch versagte und die Baustelle teils ungeschützt der Witterung ausgesetzt und ungesichert verlassen hat. Die Gemeinde Eschenburg hat bislang Zahlungen in einer Gesamt-Höhe von 2.539.795 € geleistet, während der Bautenstand inkl. Planung und Projektkosten mit rd. 2 Mio. € zu bewerten ist. Bei dieser Überzahlung von rund einer halben Million Euro fordert die Gemeinde nun die Übertragung des kompletten Grundstücks ein. Für eine außergerichtliche Lösung müssen die Gemeindevertreter zustimmen können, die noch die Übergabe einer bezugsfertigen Kita zum 01.11.2025 für einen im Vertrag zugesicherten Preis von 4.050.000 € im Kopf haben und zugleich sehen, wie es in das unfertige Dach hineinregnet.
123 Kita-Ampel zeigt freie Plätze: Freie Kita-Plätze in Eschenburg zeigt die „Kita-Ampel“ im Internet zeigt. Für die Übergangslösung an der Kita Eiershausen soll die Container-Gruppe bis zum 31.07.2027 verlängert und die Gruppengröße von 25 auf 20 verringert werden. Zwei weitere Angebote erweitern dauerhaft das Angebot: In Hirzenhain bietet die dritte Gruppe 15 Plätze und die neue Naturgruppe in Wissenbach 20.
133 Bis 19. Dezember Brennholz bestellen: Zum Preis wie im Vorjahr kann bei der Gemeinde für 2026 wieder Brennholz zum Kauf angemeldet werden. Nur solange der Vorrat reicht und nur an Eschenburger kann Brennholz abgegeben werden für den Eigenbedarf (max. 10 Festmeter).

Brennholz in langer Form gerückt am Weg (Industrieholz)

Hartlaubholz (Buche/Eiche/Ahorn/Esche):        80,00 € pro Festmeter inkl. MwSt.

Bestellungen sind bis zum 19.12.2025 bei Förster Biener möglich, am besten per E-Mail an sebastian.biener@haiger.de – Telefon (0176) 108 11 500.

151 Digitale Dorflinde: Die WLAN-Zone am Marktplatz, die als „Digitale Dorflinde“ gefördert worden ist, hat viele Nutzer: Im Zeitraum vom 15.09.2024 bis 29.09.2025 sind insgesamt 9.412 Anmeldungen registriert. Die höchste Nutzerzahl wurde am 13.10.2024 mit 140 „Sitzungen“ erreicht. Die Nutzung variiert in der Tageszeit. Die meisten Anmeldungen liefen zwischen 13:00 und 15:59 Uhr mit 911 bis 1.073 Anmeldungen. Nachts zwischen 00:00 und 04:59 Uhr gibt es maximal 8 Anmeldungen. Der frühe Morgen (05:00 bis 06:59 Uhr) verzeichnete 484 Anmeldungen, was 5,14 % der Gesamtanmeldungen entspricht. Bei den Wochentagen liegt der Montag im Gesamt-Klassement vorne mit 1.708 Anmeldungen, gefolgt von Dienstag (1.626) und Mittwoch (1.586). Der Sonntag hat die niedrigste Anzahl mit 585 Anmeldungen.
214 Dienstzeitverlängerung bei der Feuerwehr: Gemäß § 10 Abs. 2 des Hessischen Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) können aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ihre Dienstzeit über das 60. Lebensjahr hinaus verlängern. Diesen Anträgen wird der Gemeindevorstand immer zustimmen, wenn keine Versagungsgründe bekannt sind. Über das 65. Lebensjahr hinaus und bis zum 70. Geburtstag können Kameraden und Kameradinnen den Dienst für die Allgemeinheit leisten bei bestimmten Tätigkeiten. Rolf Keller aus Eiershausen ist der erste, der über diese Ausnahmeregelung weiterhin als Gerätewart tätig sein möchte. Herzlichen Dank für den Dienst!
214 Feuerwehr Eschenburg zieht Bilanz: Die Aktiven der Wehr, aber auch Mitglieder der Gemeindegremien sind eingeladen zur gemeinsamen jährlichen Hauptversammlung der Eschenburger Feuerwehr am 06.12.2025 um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Wissenbach. Nach Berichten gibt es eine Wahl: Ein neuer Stellvertreter für den Gemeindejugendfeuerwehrwart wird gesucht.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  1. Die Restarbeiten am Marktplatz sind leider immer noch nicht abgeschlossen. Nach dem Herbstmarkt wurden die Pflanzarbeiten umgesetzt, es fehlt aber noch immer die Fertigstellung der Treppe zum Sitzdeck und das Geländer auf der Ufermauer. An den Start gegangen ist die Fahrradreparaturstation auf dem Marktplatz.
  1. Die Ortsvereine laden ein zum Weihnachtsmarkt am 29.11.2025 von 11 bis 18 Uhr. In der Kirche gibt es Konzerte (13.15 Uhr Doppelquartett, 14.00 Uhr Flötenchor). Gegen 15.30 Uhr kommt der Nikolaus.
  1. Für die Sanierung des Holderbergstadions ist beim SV Eibelshausen noch immer nicht die letzte Zuschuss-Rate des Landes eingegangen, dessen Auszahlung der Verein im April beantragt hatte.
  1. Nach dem Start des Senioren-Wohnprojekts in der Hauptstraße 29 werden die noch ausstehenden Arbeiten an der Außenanlage im Anschluss an die Hauptstraße sowie die Einrichtung der Bushaltestelle und der Pkw-Stellplätze angegangen.
  1. Nachdem die Flüchtlings-Unterkunft von unserem Grundstück am Feuerwehrgerätehaus abgezogen worden ist, übernimmt die Fa. Diehl OVG den Platz. Das Busunternehmen hat die Ausschreibung der „heimischen“ Linien gewonnen und wird von Eibelshausen aus künftig wieder für die Verbindungen im Öffentlichen Personennahverkehr sorgen.
  1. Dem Widerspruch der Deutschen Bahn gegen die Heranziehung zum Straßenbeitrag für die grundhafte Erneuerung der Friedrichstraße hat das Verwaltungsgericht Gießen in der Verhandlung am 29. Oktober 2025 stattgegeben. Die Gemeinde Eschenburg hat für immer noch „gewidmetes“ Bahngelände den Beitrag zu Unrecht erhoben.

Hirzenhain:

  1. Der Weihnachtsmarkt in Hirzenhain wird am 29.11.2025 erstmals auf dem Schulhof stattfinden. Das Dorfgemeinschaftshaus steht dafür auch kostenfrei zur Verfügung.
  1. Der neue, angebaute Turnraum in der KITA „Raupe Nimmersatt“ ist fertig und kann seit Mitte Oktober durch die KITA-Kinder genutzt werden. Es fehlen lediglich noch die Außen-Raffstore. Die Schlussrechnung steht noch aus.
  1. Mit der Unterschriften-Aktion für eine „Spielstraße“ in der Bussardstraße hat sich der Gemeindevorstand befasst. Die aufgeführten Argumente, wie z. B. Sicherheit für Fußgänger und spielende Kinder sind verständlich, nur ist die „Spielstraße“ (Verkehrszeichen 250 + Zusatz) wohl eher nicht gewollt bzw. gemeint. Im Fall einer solchen Beschilderung ist jeglicher Fahrzeugverkehr untersagt. Der Bereich ist ausschließlich für spielende Kinder und Fußgänger vorgesehen. Die Bussardstraße ist eine Sackgasse, in der Tempo 30 gilt und fast ausschließlich von Anwohnern und deren Besuchern genutzt wird. Mit dem Endausbau, mit dem 2026 auch Bürgersteige gebaut werden, dürfte mehr Sicherheit erreicht sein, ist den Anliegern auf die Unterschriften-Aktion geantwortet worden.
  1. In der Außenwand des Turnraums in der KITA „Arche Noah“ wurde ein Wasserschaden entdeckt. Die Außenwand muss saniert werden, dafür ist der Turn-/Gruppenraum für zwei Wochen nicht nutzbar. Eine Gruppe der KITA weicht für diese Zeit ins CVJM-Haus aus.
  1. Die Restauration der Gemälde und des Schriftzugs im Eingangsbereich der Friedhofshalle ist abgeschlossen. Die Fassade rund um das Relief muss nun noch durch die Fa. Donath gestrichen werden. 
  1. Das Durchlassbauwerk und die Ufermauer am „Gansbach“ im Verbindungsweg zwischen der Industriestraße und der Schelde-Lahn-Straße wurde im Rahmen der Gewässerunterhaltung durch die Fa. Saalbach, Eibelshausen saniert.

Wissenbach:

  1. Die Erweiterung der Straßenbeleuchtung in der Straße „Zum alten Friedhof“ ist abgeschlossen. Hierbei wurde auch die Fahrbahndecke erneuert.

Simmersbach:

  1. Mit Datum 07.11.2025 ist die Baugenehmigung für das neue Feuerwehrgerätehaus in Simmersbach eingegangen. Nachdem die Planung zusätzlich mit der neuen Handlungsempfehlung für das Musterfeuerwehrhaus Hessen abgestimmt wurde, ist der Baubeginn für das Frühjahr 2026 vorgesehen.

Eiershausen:

  1. Die Sanierungsarbeiten zur Erneuerung der WC-Anlage im Erdgeschoss des Dorfgemeinschaftshauses haben begonnen. Es stehen noch die Fliesenarbeiten und die Sanitär-Fertigstellung aus.
  1. Eine neue Friedhofswärterin konnte unter Vertrag genommen werden, die im neuen Jahr auch den Mini-Job fürs Dorfgemeinschaftshaus übernimmt.

Roth:

  1. Im Gasthaus Linde sind mit dem Einbau von zwei Feuerschutztüren die für 2025 geplanten Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen.

Gemeindewerke:

  1. Die Erneuerung der Aufbereitungsanlage im Wilhelmstollen Roth ist abgeschlossen. Die Anlage ist in Betrieb.
  1. In der Rother Straße und dem parallel verlaufenden Wirtschaftsweg ist die Verlegung der neuen Trinkwasser-Versorgungsleitung fertiggestellt. Mit der Fa. Oppermann wurden rund 250 m neue Wasserleitung verlegt.
  1. Der Anbau an den Zwischenbehälter Eibelshausen ist fertiggestellt; die Außenanlage hergestellt und der Umbau der Aufbereitungsanlage abgeschlossen.
  1. Die Kanalbauarbeiten in der Sammetwiesenstraße OT Hirzenhain-Bahnhof haben am 28.10.2025 begonnen. Ausführende Firma ist die Fa. Grimm, Herborn.
  1. Die Tief-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten in der Poststraße und Windhainstraße OT Hirzenhain sind im vollen Gange. In der Poststraße sind bereits alle Leitungen verlegt, aktuell läuft die Verlegung in der Windhainstraße.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Zweite Informations-Veranstaltung zur neuen Kläranlage: Schon nach dem ersten Termin im März hat der Abwasserverbands-Vorstand das Bauprogramm 2027-2031 für den notwendigen Neubau (genauer „Sanierung und funktionale Erweiterung“) der Kläranlage als Rahmen aufgestellt und sucht nun zusammen mit den beauftragten Experten und Gremien der beiden Gemeinden geeignete Fördermöglichkeiten und Finanzierungswege. Alle Informationen wurden in die Verbandsversammlung und in die beiden Mitgliedsgemeinden gegeben. Nachdem nun erste Fragen in den Gemeinden aufkommen, wird den Gremien-Mitgliedern fortlaufend Antworten gegeben. Bei der Informations-Veranstaltung für Gremien-Mitglieder beider Gemeinden am 18.11.2025 sind auch vom Regierungspräsidium Gießen Daniela Hildebrand (Leiterin des Dezernats 41.3 „Kommunales Abwasser, Gewässergüte“) und Sachbearbeiter Julian Lesch eingeladen.
  • Fördermittel gesucht: Der Erlaubnisbescheid des RP Gießen vom 17.03.2025 schreibt auf der Grundlage von Bundesgesetz und Landesverordnung vor, dass die alte Kläranlage nur bis 31.12.2030 laufen darf und welche Werte von der neuen Kläranlage einzuhalten sind. Für den RP stehen auch die Kapazitäten-Erhöhung von 24.500 auf 32.000 Einwohnerwerten fest, deren Kalkulation sich aus der Schmutzfracht-Simulation ergibt. Die Planung ist jetzt bei der Kostenberechnung angekommen, die einen derzeitigen Rahmen von 42 Mio. € aufzeigt. Der Haushalt 2026 des Abwasserverbands beinhaltet die weiteren Planungskosten, damit das Projekt und seine Finanzierung vorangetrieben werden können. Vom Land Hessen werden Hilfen benötigt, weil ein Neubau in dieser Güte wegen der vorgeschriebenen Werte erforderlich geworden ist.
  • Überschuss im Abschluss: Der Jahresabschluss 2024 wurde mit einer Bilanzsumme von 12.284.004,60 € und einem Jahresergebnis von 481.662,54 € festgestellt.
  • Bauprogramm 2027-2031 aktualisieren: Der Haushaltsplan 2026 ist mit einem Volumen von 2.579.200 € in die Beratung eingebracht worden, damit der Verband weiter planen und arbeiten kann. Das Bauprogramm 2027-2031 wird mit dem Kläranlagen-Neubau zu aktualisieren sein. Zur Vorfinanzierung ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 3.450.000 € geplant.
  • Zinsen bei 3,4 %: Zur Deckung von Investitionen des Finanzhaushaltes war die Aufnahme eines Darlehens erforderlich, das mit dem Haushalt 2024 genehmigt worden war. Ein Kredit in Höhe von 1.050.000 € wurde bei der DZ Hyp zu einem Zinssatz von 3,4 %, Annuität 15.000 Euro vierteljährlich mit einer Zinsbindung bis zum 30.12.2035 abgeschlossen.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Mit Etat 2026 neues Bauprogramm planen: Der Haushalt 2026 ist mit einem Volumen von rd. 1,5 Mio € so geplant, dass das Schwimmbad weiter auf Rekord-Kurs betrieben werden kann und zugleich die anstehende Betonsanierung genauer geplant und in ein neues Bauprogramm eingepasst werden kann. Die Umlage zur Deckung des Defizits wird demnach mit 903.400 € geplant, wovon Eschenburg 585.122 € und Dietzhölztal 318.278 € zu tragen hat. Ein Investitionszuschuss wird von den Mitgliedsgemeinden im nächsten Jahr nicht erhoben. Das Bauprogramm 2024-2029, das mit 1,5 Mio. € für die Betonsanierung ausgestattet war, ist zu aktualisieren. Eine erste Grundlagenermittlung und Grobkostenschätzung sieht für die Sanierungs-Schritte 6,5 Mio. € netto an Handlungsbedarf. Mit einer „zweiten Meinung“ und Alternmativen ist nun eine genaue Sanierungs-Strategie zu planen.
  • Förder-Programme für nächste Sanierungs-Schritte: Damit die Förderprogramme (z. B. SWIMplus, Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, etc.) genutzt werden können, die mitunter schnelles Handeln erfordern (kurzfristiger Projektaufruf für Projektskizzen), wollen die Gremien des Verbandes im Rahmen der bisherigen Mittel weiterplanen und das Bauprogramm sodann für die anstehende Sanierungs-Schritte aktualisieren. Bereits bis Mitte Januar ist für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ eine Projektskizze einzureichen, wofür zuvor Beschlüsse zu fassen sind. Weil eine Kommune den Antrag stellen muss, wird neben der Verbandsversammlung auch die Eschenburger Gemeindevertretung bei ihrer nächsten Sitzung die Bereitschaft zur Teilnahme beschließen.

 

 

 

  • Seit 2017 insgesamt 1,2 Millionen Euro an Kommunen zurückgezahlt: Die Rückzahlung der Überschüsse war vor zehn Jahren ein wichtiger Teil der Einigung in einem langjährigen Streit um die Finanzierung des Schwimmbades. In der Satzung (PDF) steht nun, dass ab 2017 eine Überzahlung an die Mitgliedsgemeinden zu erstatten ist (§ 17 Abs. 5). Nachdem der Jahresabschluss 2017 nun endlich vom Kreis geprüft und von der Verbandsversammlung beschlossen werden konnte, hat sich an den Zahlen nichts mehr geändert.

Waren bislang 80 % eines Überschusses nach Feststellung der Zahlen im Vorstand zurückerstattet worden und die restlichen 20 % sollten nach der Prüfung folgen, gehen nun 90 % nach der Feststellung zurück an die beiden Gemeinden. In den Jahren 2017 bis 2024 sind folgende Ergebnis zu verbuchen – und an die beiden Gemeinde zurückzuzahlen:

 

Jahr  Überschuss
2024       153.809,32 €
2023       349.194,27 €
2022       229.680,68 €
2021       133.702,74 €
2020       152.814,90 €
2019          71.605,15 €
2018          52.613,80 €
2017       108.644,53 €
Gesamt    1.252.065,39 €

 

Nachtrag zum Haushalt 2025: Zwischen Soforthilfe und Sondervermögen

Waage-freigestellt

Gewissermaßen als „Update“ für die Finanzen einer Kommune gibt ves zum Haushalt einen „Nachtrag“, wenn sich im Verlauf des Jahres wensetliche Dinge gegenüber dem vorherigen Plan geändert hat. Für das Haushalts-Jahr 2025 hat Bürgermeister Götz Konrad den Nachtrags-Haushalt (hier als PDF zum Herunterladen (PDF)) am 13.11.2025 in der Gemeindevertretung vorgestellt und somit in die Beratung eingebracht mit folgenden Worten:

„Zum ersten hat sich dieser Haushalt 2025 im Laufe des Jahres besser entwickelt als geplant.

Zum Zweiten packen wir in diesen Etat das wohl wichtigste Projekt für die gesamte Gemeinde an und stellen mehr Geld ein für den Kauf der Praxisräume am Marktplatz, um dort im nächsten Jahr das Gesundheitszentrum Eschenburg einzurichten und unsere Kooperation mit Bergland Medizin zu starten.

Zum Dritten zeigt uns eine kleine Kurs-Korrektur bei den Abschreibungen, dass Investitionen ohne Zuschüsse und Zuweisungen die Zukunft  belasten. Kurz: Wir können nicht überall einen Dorfplatz leisten.

Die Erträge erhöhen sich um 810.000 € und vermindern sich um 45.000 €.

In Summe ein Anstieg um 765.000 € von 22.190.000 € auf 22.955.000 €

Die Aufwendungen erhöhen sich um 280.000 € und vermindern sich um 125.000 €.

Diese 155.000 € mehr erhöhen die die Aufwendungen von 23.285.000 € auf 23.440.000 €

Das geplante Defizit von 1.095.000 € verringert sich auf 485.000 €.

Der Fehlbetrag wird halbiert und vieles zusammengekratzt, um 2026 mehr Liquidität zu verschaffen, wo es wirklich knapp wird.

Auch die Kreditermächtigung für 5,5 Mio. € Darlehensaufnahme brauchen wir jetzt noch nicht, und nehmen sie mit nach 2026, um die Kita „Neue Mitte“ fertig bauen zu können.

Hier haben wir vieles „Strackgezogen“, wie Rainer Deutsch so schön erklären kann, auch die 90 T€ vom Hallenbad-Zweckverband aus dem Überschuss des Jahres 2024.

Beim Finanzbericht und auch bei einem Beschluss zur Personal-Entwicklung haben wir Anpassungen im Stellenplan hier angesetzt, weil es nach Stellenbewertungen und Stundenanpassungen anstand.

Die Soforthilfe des Landes Hessen – wir werden 265 T€ von dem 300 Mio. € bekommen – haben wir im Haushalt 2026 bei der Schlüsselzuweisung eingerechnet.

Unser Anteil am Sondervermögen – immer mehr Menschen sehen diese Mittel als Schulden, mit denen Investitionen angeschobenen werden sollen – ist noch gar nicht eingeplant.

Soforthilfe und Sondervermögen werden die Welt nicht retten, auch wenn jetzt viele große Hoffnungen darauf setzen. Das ist letzten Endes unser Steuergeld, das in kleineren Beträgen zurückkehren wird – weil es durch viele Hände gegangen ist.

Politik ist mehr als organisiertes Versprechen und Verteilen von Steuergeld. Wir müssen gemeinsame Ziele erkennen und benennen – vor allem in einem Haushalt. Und wir müssen nachhalten, damit wir auf Kurs bleiben.

Obacht: Wir haben die Abschreibung auf den Dorfplatz Wissenbach und die Neugestaltung der Ortsmitte Eibelshausen zu gering angesetzt. Bei der Abschreibung ist zwar auch ein Einmaleffekt, weil wir uneinbringliche Forderungen abgeschrieben haben, aber es sind vor allem Investitionen, die wir ohne Zuschüsse, Zuweisungen oder auf Basis von Beiträgen finanzieren.

Wir haben kein Geld zum Verteilen, sondern wir müssen planen und rechnen, welchen Aufwand wir (er)tragen können. Immer aus Ergebnis schauen, wie es sich auf der Waage zwischen Aufwand und Ertrag ausbalanciert.

Zwischen Soforthilfe und Sonderschulden müssen wir unseren eigenen Weg finden. Den Weg in ein schwieriges Haushaltsjahr 2026 soll der Nachtrag 2025 ebnen.

Wir haben den Entwurf im Gemeindevorstand festgestellt und bringen ihn nun ein in die Beratung.“

Der digitale Sitzungsdienst ist unter https://rim.ekom21.de/eschenburg/termine zu finden.


Den Entwurf des Haushaltsplanes 2025 (PDF) hat der Gemeindevorstand am 18.11.2024 festgegestellt. Mit der Rede unten hat Bürgermeister Götz Konrad das Zahlenwerk am 21.11.2024 in der Sitzung der Gemeindevertretung vorgestellt und in die Beratung eingebracht. In der Sitzung der Gemeindevertretung am 19.12.2024 soll der Haushalt beschlossen werden. Nach den erfolgten Beratungen sind alle Änderungen in eineVorlage eingeflossen, die am 19.12.2024 einstimmig beschlossen worden ist. (PDF)

Hier die Beratungsfolge, die zu der einhelligen Beschlussfassung geführt hat. Die Termine und Protokolle sind Sitzungsdienst nachzuvollziehen:

 


Einbringungs-Rede von Bürgermeister Konrad: Der KFA ist kommunales Geld und kein Selbstbedienungsladen des Landes

Wenn ein Finanzplanungserlass am 11.11. kommt, ist das nicht lustig.

Vor zehn Jahren war es auch nicht lustig, als der Innenminister ausgerechnet am Rosenmontag den so genannten „Herbsterlass“ brachte, der die „Leitlinie zur Konsolidierung der kommunalen Haushalte“ verschärfte: Die Städte und Gemeinden wurden damals zu Haushaltssicherungskonzepten, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, „Ausschöpfung der Ertragspotenziale“, Ausgleich der Gebührenhaushalte, Erheben von Straßenbeiträgen, höheren Realsteuerhebesätzen und strengeren Regeln der „vorläufigen Haushaltsführung“ (also ohne genehmigten Haushalt) in die Pflicht genommen.

Zum 11.11.2024 lockert der Finanzplanungserlass (PDF) scheinbar einige dieser „Zügel“, aber er verschleiert einen massiven Griff des Landes in den Kommunalen Finanzausgleich. Für uns als Gemeinde eine Minus von 850.000 €. Das hat aber auch eine geringere Kreis- und Schulumlage zur Folge, aber 400.000 € zusätzlicher Fehlbetrag bleiben trotzdem.

Wir sind hier in Eschenburg sparsam mit Eisenbahn-Romantik und -Semantik, aber diesen „Verschiebebahnhof“ KFA versteht kaum einer. Experten meinen, dieser neue „Helau-Erlass“ 2024 atmet schlechtes Gewissen. Unter dem Deckmantel unklarer Wirtschafts-Prognosen sind die Steuerzahlen aus Mai und Oktober durch die winzige „Weichenstellungen“ in diesem verwirrenden „Verschiebebahnhof“ KFA zu einem massiven Eingriff gelenkt worden, was geringere Steuereinnahmen noch verstärkt.

Die Prognose für den Gemeindeanteil an der Lohn- und Einkommensteuer für 2025 hat sich wie folgt entwickelt:

Frühjahr 2023 6.950.000 €
Herbst 2023 6.805.000 € -145.000 €
Frühjahr 2024 6.720.000 € -85.000 €
Herbst 2024 6.605.000 € -115.000 €
345.000 €

Das sollte eigentliche durch den Kommunalen Finanzausgleich teilweise ausgeglichen werden, durch den Eingriff in den KFA leider nicht.

Natürlich bezahlen wir dann auch hier weniger an Kreis- und Schulumlage, aber ein nennenswertes Minus bleibt trotzdem.

Wenn nun die Aufsichtsbehörden angewiesen werden, Fehlbeträge in der Finanzplanung nicht so kritisch zu sehen, erleichtert das womöglich die Haushalts-Genehmigung, löst die Probleme nicht. Gerade mit Blick auf die Evaluation des KFA in 2026, zu dem wir – auch vor zehn Jahren – den „Bonus für Bäder“ angemeldet (PDF) haben, den heute viele als „Solidarmodell“ für Schwimmbäder wünschen, müssen wir mal wieder durchbuchstabieren.

Der KFA ist kommunales Geld!

Wenn man in diesen Tagen Mitglieder des Hessischen Landtags trifft und danach fragt, bekommt man selbst von Newcomern zu hören: Wir haben im Volksentscheid für die Schuldenbremse gestimmt, da kann man doch heute nicht einfach davon abweichen.

Das wollen wir auch gar nicht. Wir müssen aber wohl doch daran erinnern: Der KFA ist kommunales Geld! Auch wenn der Kommunale Finanzausgleich über den Landeshaushalt läuft, ist das kein Schaufenster oder gar Selbstbedienungsladen der Landespolitik.

Das macht man eigentlich nicht bei einer Haushalts-Einbringung, dass man Repliken auf die Landespolitik gibt, aber das ist eine Ansage:

Der KFA ist kommunales Geld! Und wir brauchen diesen Ausgleich. Obwohl wir unsere Hausaugaben gemacht haben und stehen wir nun wegen dieser winzigen Weichenstellungen im Verschiebebahnhof KFA wieder vor einem großen Loch.

Die Haushaltssatzung

Bei 22,18 Mio. € Erträgen und 23,3 Mio. € Aufwendungen kommen wir unterm Strich – wenn wir für das außerordentliche Ergebnis ein, zwei Bauplätze verkauft bekommen – auf eine runde Million Euro Fehlbedarf.

Im Ergebnis bekommen wir diese „Lücke“ geschlossen. Die Ergebnisrücklage ist mit 10 Mio. € voll, allerdings spiegelt dies nicht die Liquidität der Gemeinde wider.

Ein negativer mit dem Saldo aus den Einzahlungen und Auszahlungen aus lfd. Verwaltungstätigkeit von – 469.000 €

Wie gesagt, das ist mehr als 800 T€ schlechter, als wir mit früheren Prognose-Zahlen gerechnet haben.

Das bekommen wir hin mit einem Rest an Liquidität und einer hohen Kreditaufnahme.

Das steht in der Satzung dann als

  • Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit: 5.500.000 €
  • Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit: -543.500 € – Das ist die Tilgung unserer bereits laufenden Kredite.

Was machen wir mit dem Geld? Investieren

  • Einzahlungen aus Investitionstätigkeit 239.500 €
  • Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf -5.939.000 €

Wir investieren fast 6 Millionen Euro.

Für die weitere Zukunft Verpflichtungsermächtigungen 400.000 EUR (Das ist das Feuerwehrfahrzeug, das in Hirzenhain den alten Tanker ersetzt)

§ 4 Höchstbetrag der Liquiditätskredite 1.500.000 EUR – wie gehabt.

Stabile und sinkende Steuersätze

§ 5 Steuersätze bleiben stabil und sinken. Und das ist heute schon Fakt und keine Sollbruchstelle für den Haushalt. Wir haben soeben mit einer Hebesatzsatzung festgeschrieben:

Die Gewerbsteuer bleibt bei 380 % – seit 2015 der gleiche Hebesatz, den wir auf den Messbetrag erheben.

Bei der Grundsteuer senken wir die seit 2015 geltenden Hebesätze von jeweils 400 %, weil die Grundsteuerreform und das Finanzamt die Messbeträge für viele Grundstücke deutlich erhöht haben.

Wenn im Vorfeld gemunkelt wurde, hierbei würden wir noch etwas aufschlagen, so sind die Vorschläge „aufkommensneutral“ in Summe: Die Gemeinde erhält aus der Grundsteuer nicht mehr als vorher. Und es wird auch wahrscheinlich wieder nicht alles in der Gemeinde bleiben, sondern bei Kreis, Land und Bund durch viele Hände gehen. Bislang war es die Hälfte. Bei der Gewerbesteuer fließen sogar 80 % ab.

Wir haben neu festgesetzt

  • Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Betriebe) 210 %
  • Grundsteuer B (für alle übrigen) 275 %

Die Grundsteuer haben wir heute auf die Hebesätze gesenkt, wie sie sich landesweit entwickeln, müssen wir bedenken und beobachten. Denn die Landeseinheitlichen Hebesätze (§ 21 HFAG), die jetzt noch bei 332 % (Nivellierungshebesatz Grundsteuer A) und 365 % (Nivellierungshebesatz Grundsteuer B) liegen, werden 2026 zur Hälfte und 2027 voll angerechnet. Wenn diese Nivellierungshebesätze nicht angepasst und wir liegen mit unseren Hebesätzen in der Gemeinde darunter, bekommen wir Einnahmen angerechnet, die wir nicht haben.

Krux der Kommunalfinanzen

Bei der Gewerbesteuer liegt der Nivellierungshebesatz bei 357 %. Mit unseren 380 % liegen wir seit 2015 ganz gut. Wir müssen aber immer wieder – gerade unseren Unternehmen – erklären, dass bei der Gewerbesteuer, die sie zahlen, nur jeder fünfte Euro in der Gemeinde bleibt.

Es kommt bei kommunalen Haushalten darauf an, diese Krux der Kommunalfinanzen zu knacken: Abschreibung erwirtschaften ohne, dass es über die Steuer als Einnahmequelle teuer wird. Sonst macht man Kreis, Land und Bund nur unnötig glücklich.

Direkte Investition sind nachhaltig

Wo liegen wir bei unserer nachhaltigen Finanzierung für Wasser, Abwasser und Straße? Der Abschreibung auf die Investitionen werden über den gleichen Zeitraum die Beiträge der Bürgerschaft als so genannte Sonderposten-Auflösung als Ertrag zum Aufwiegen in die Waagschale geworfen. Weil wir die Investitionen in die Infrastruktur (Wasser, Abwasser, Straße) über Beiträge finanzieren, sparen wir Jahr für Jahr Steuern. 716.300 € beträgt im kommenden Jahr diese ertragswirksame Sonderpostenauflösung. Im vergangenen Jahr waren es noch 680.000 €.

Diese 716.300 € müssten wir – bei der gleichen Infrastruktur – aufbringen, hätten wir unsere Bauprogramme nicht mit Beiträgen finanziert, sondern aus dem Steueraufkommen.

SOPO Vorjahr Abschreibung Vorjahr
Wasser 200.000 € 190.000 € 323.600 € 350.000 €
Abwasser 235.000 € 220.000 € 373.000 € 375.000 €
Straße 281.300 € 270.000 € 447.500 € 380.000 €
Gesamt 716.300,00 € 680.000 € 1.144.100 € 1.105.000 €

Bauprogramme und Beitragsfinanzierung bilden die Basis unserer Investitionen. Reiner Müller und Harald Hermann haben aus den Bauprogramme nicht nur die Projekte für 2025 in zwei Ausschüssen vorab vorgestellt, sondern von 25 Ausschreibungen sind die meisten schon vorbereitet. Sobald der Haushalt beschlossen und genehmigt ist, können wir mit frühen und vorausschauenden Ausschreibungen die günstigsten Angebote bekommen. Für diese weitsichtige Arbeit, die ebensowenig selbstverständlich ist wie ein umsichtiges Agieren im Tagesgeschäft, sagen wir an dieser Stelle einmal herzlichen Dank.

Folgekosten betrachten hilft beim Sparen

Bei Investitionen müssen wir die Folgekosten betrachten (§ 12 GemHVO). Haben wir das Geld? Können wir auch den künftig bleibenden Aufwand ertragen? Das sind Fragen, die wir uns vor Investitions-Entscheidungen stellen. Und da kommt der Vorbericht unseres Haushalts in den Blick, wo für jede Investition jetzt schon ein Datenblatt die künftigen Kennzahlen aufzeigt.

Nehmen wir einmal die Kita in Simmersbach, die wir von der Kirche in Erbbaupacht übernommen haben und für die wir für die Sanierung verantwortlich zeichnen und zahlen:

Was der Kirchenarchitekt mit 900.000 € beziffert hatte, bekommen wir mit 385.000 € hin über drei Bauabschnitte. Vom Land Hessen gibt es 100.000 € Zuschuss.

Die Ergebnisrechnung der Zukunft sieht jetzt wie folgt aus bei 75 Jahren Abschreibungszeitraum:

  • 385.000 € Investition wird über 75 Jahre abgeschrieben
  • 5.134 € Abschreibung als Aufwand (auf volle Euro gerundet) jährlich
  • 100.000 € Zuschuss vom Land wird über 75 Jahre aufgelöst
  • 1.134 € Sonderposten-Auflösung aus dem Zuschuss als Ertrag.
  • Die Differenz belastet das Ergebnis mit 4.000 €  Aufwandsseite.

Auf der Seite 50 ist diese Investition beschrieben. Ich wollte an dem Beispiel nochmal die Ergebnisrechnung erklären und habe einen Fehler gefunden:

HH2025Beispiel1

Ertrag Auflösung Sonderposten steht dort 134 €

Es muss aber 1334 € sein.

100.000 € / 75 Jahre = 1333,33 (in vollen € 1334).

Jetzt kann es sein, dass die Zahlen in den Zahlen stimmen, aber im Vorbericht falsch sind. Bei diesem Luxus von mehr als 50 Seiten Vorbericht kann das mal passieren. Bei der Beratung können wir gerne gemeinsam solche Fehler finden und verbessern. Wir nehmen ab heute sachdienliche Hinweise an, bis der Haushalt am 19.12.2024 in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung beschlossen werden soll.

Danken möchte ich an dieser Stelle Rainer Deutsch für die viele Arbeit und Akribie, die in diesem Haushalt steckt. Wir werden gewiss noch kleine Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten finden, aber auch das ist nur möglich durch diese hervorragende Arbeit und diese transparente Darstellung.

Es soll ja auch Kommunen und Verbände geben, da kommt der Wirtschaftsplan mit ein paar Zahlen und wenigen Wörtern aus.

Förderprogramme fördern fast nur noch Frust

100.000 € Zuschuss bei 385.000 € Investition – das ist eine gute Quote. Das sind mehr als 25 % der Kosten. Gerade weil die Förderung von Kita-Vorhaben und die Finanzierung des Kita-Betriebs den vielen Wünschen und Vorgaben (z. B. „Gute-Kita-Gesetz“) nicht nachkommt, sagen wir für diese Förderung herzlichen Dank!

Auch das zweite Beispiel spielt in Simmersbach und hat Bedeutung für die ganze Gemeinde. Auch hier ein Antrag, den wir im vergangenen Jahr gestellt haben und wo wir nun eine Förderung herhalten, auf die wir schon nicht mehr zu hoffen gewagt hatten. Für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Simmersbach soll die Gemeinde Eschenburg 270.000 € Zuschuss bekommen.

HH2025Beispiel2

Bei diesem 4-Millionen-Projekt werden die Kosten für Bau und Planung abgeschrieben – und zwar über 80 Jahre – nicht aber das Grundstück. Es folgt eine jährliche Belastung durch Abschreibung in Höhe von 45.625 €

270.000 € Zuschuss / 80 Jahre = 3375 € SOPO-Auflösung als Ertrag.

Es bleibt eine Differenz von 42.250 €, die in den 80 darauffolgenden Jahren die Ergebnisrechnung belastet.

Wenn wir jetzt weitere Feuerwehrgerätehäuser neu bauen, steigt der Aufwand allein durch die Abschreibung.

Im Produkt 214 Brand- und Katastrophenschutz haben wir aktuell 72.450 € an Abschreibung stehen innerhalb von Aufwendungen in Höhe von 300.000 €.

Beim Feuerwehrfahrzeug und dem Gerätehaus fällt auf, dass die Förderung mit der Quote „30 % Zuschuss auf die förderfähigen Kosten“ schnell bedeutet, dass wir bei solchen Investitionen mehr Steuer (an den Bund) zahlen als wir Zuschuss (vom Land) bekommen.

Wenn ich an unsere aktuellen Berechnungen für die 30-Millionen-Investition beim Neubau einer Kläranlage denke, könnte man fast auf eine Förderung verzichten. Bei 5 % Zuschuss steht aktuell unsere Befürchtung, aber wir lassen uns gerne von der Bewilligungsbehörde überraschen.

Grundsätzlich ist zu sagen:

„Das beste Förderprogramm ist jenes, das man nicht braucht.“

Streichen, strecken und schieben spart selten

Wir haben die Bauprogramme vorab in zwei Ausschüssen vorgestellt. Auch was warum (noch) nicht dran ist.

Mit den Bauprogrammen bringen wir unsere Projekte in eine sinnvolle Reihenfolge. Es ist daher nicht klug, die Reihenfolge ohne gute Gründe zu ändern. Auch haben wir schon in der Vergangenheit gelernt, dass streichen, strecken und schieben selten spart.

Wir haben die Entscheider schon vor der Einbringung des Haushaltes umfassend und fundiert informiert. Wir werden das Zahlenwerk und seine Beratung auch im Internet nachvollziehen können.

Daran erinnere ich jetzt schon, wenn der Haushalt in den Ausschüssen beraten wird.

Wenn dann wieder der Bagger gestrichen wird, rufe ich diejenigen persönlich an und zu Hand- und Spann-Diensten auf, die die Vorschläge aus Bauprogramm und Haushalt abgeändert haben.

Apropos: Beraten und Beschließen des Haushalts ist das vornehmste Recht und die wohl schwerste Pflicht der Gemeindevertreter. Aufgestellt hat der Gemeindevorstand das Zahlenwerk, das viele Erklärungen mehr enthält als andere Haushaltspläne anderswo.

Wer etwas geändert haben möchte, stellt bitte nach den Regeln der Geschäftsordnung einen Antrag. Ein Antrag muss immer einen handhabbaren Vorschlag und eine Begründung beinhalten.

Fazit

Noch einmal zurück an den Anfang. Vieles von dem, was wir vor 10 Jahren im „Rosenmontagserlass“ als nervig empfunden haben, war doch nachhaltig. Haushaltssicherung, Folgekostenbetrachtung, Jahresabschlüsse. All das haben wir verinnerlicht und setzen es gerne um. Schritt für Schritt – und meist auch in die richtige Richtung.

Liebes Land Hessen, wir machen unsere Hausaufgaben – lass‘ Du bitte Deine Finger von unserem Haushalten. Der KFA ist kommunales Geld und kein Schaufenster oder Selbstbedienungsladen des Landes.

Vielen Dank fürs Zuhören und konstruktive Beraten des Haushalts 2025.